Der November ist der letzte Monat des Kirchenjahres und nimmt einen hohen Stellenwert im Laufe des Kalenderjahres ein. Besonders in dieser Zeit pilgern Menschen auf Friedhöfe um einerseits Gräber verstorbener Angehöriger oder Freunde zu besuchen und zu schmücken. Andererseits ist die Bereitschaft jetzt besonders ausgeprägt, sich mit dem Gedanken an Tod, Sterben und Trauer zu beschäftigen.

Brauchtum in der Trauer- und Erinnerungskultur wird im November erlebbar

Christusdenkmal auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof

Christusdenkmal von Bildhauer Ludwig Manzel auf dem Südwestkirchhof

Am Samstag, dem 6. November, um 11.00 Uhr und 14.00 Uhr sind Besucher eingeladen, sich während eines 2 ½ bis 3-stündigen Rundgangs über das Brauchtum unserer und anderer Bestattungs- und Trauerkulturen berichten zu lassen und die Gräber bedeutender Persönlichkeiten sowie monumentale Grabbauten zu besichtigen. Auf Deutschlands größtem evangelischen Friedhof haben neben anderen Heinrich Zille, Werner v. Siemens, Manfred Krug, Effi Briest oder Dieter Thomas Heck ihre letzte Ruhestätte gefunden. Auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf sind seit 1909 weit über 130.000 Protestanten, Katholiken, Juden, Muslime und Menschen anderen Glaubens bestattet.

Grab für Dieter Thomas Heck auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof, 1.9.2018,Foto: D.Weirauch

Grab für Dieter Thomas Heck auf dem Stahnsdorfer Südwestkirchhof, 1.9.2018,Foto: D.Weirauch

Samstag, 6. November 2021, 11.00 Uhr und 14.00 Uhr 

Führung: Olaf Ihlefeldt (Friedhofsleiter)
Treffpunkt: Am Haupteingang des Südwestkirchhofs in der Bahnhofstraße in Stahnsdorf
Beitrag: 5,00 €
Informationen: Telefon: 0179.3793503
www.suedwestkirchhof.de

Olaf Ihlefeld führt gern über seinen Friedhof Foto: Weirauch

Olaf Ihlefeld führt gern über „seinen“ Friedhof Foto: Weirauch

Pressemitteilung: Förderverein Südwestkirchhof Stahnsdorf e.V.

Südwestkirchhof Stahnsdorf

Adolf Hildebrand schuf Medaillon für Werner von Siemens

hier besuchen wir den Stahnsdorfer Südwestkirchhof.