Die Geschichte unserer Erde und die wissenschaftlichen Erkenntnisse wie auch Aufzeichnungen wissen es anders, besser, überzeugender: Ja – es gibt einen Klimawandel, wir erleben ihn – Aber: Er ist n i c h t von den Menschen verursacht, wie fast unisono vor allem in Deutschland verkündet wird. Deshalb auch kann er von den Erdenbewohnern nicht verhindert werden. Auch nicht durch die abstrusesten Maßnahmen. Der Klimawandel ist eine seit Jahrmillionen existierende Realität und im Gegensatz zum Wetter von Menschen nicht zu beeinflussen. Die geradezu gebetsmühlenartig wiederholte Behauptung, der derzeitige Klimawandel sei von den auf der Erde lebenden Menschen verursacht worden, ist pure Hysterie. 

Die jüngsten Vorkommnisse in Australien – riesige Buschfeuer, Orkanregen – werden von den Jüngern der „ menschenverursachten Klimaveränderungen“ gern als Beweis angeführt. Welch ein Unfug!  Buschfeuer und Waldbrände ungeheuren Ausmaßes gibt es in Australien seit Jahrtausenden. Das ist für die jüngere Zeit sogar eindeutig dokumentiert. Eines dieser Dokumente:

„Das Buschfeuer in Victoria 1851 ereignete sich am 6. Februar, in Australien auch „Black Thursday“ genannt. Es war das größte Buschfeuer, das sich bis dahin in einer von Europäern bevölkerten Region Australiens ereignet hatte. Es verbrannten 50 000 qm Land und 12 Menschen, über eine Million Schafe und Tausende von Rindern kamen ums Leben. Die von dem Feuer betroffenen Gebiete lagen um Portland, Westernport und im Plenty Ranges sowie im Wimmera- und im Dandemong-Distrikt. Das verbrannte Gebiet erstreckte sich über ein Viertel des Bundeslandes Victoria“.   Das ist genau die Region, die auch Anfang 2020 von gewaltigen Feuersbrünsten verwüstet wurden.

Aber weiter in dieser Dokumentation:

„Bereits im Jahr 1850 gab es eine große Hitze und Trockenheit. Bäche trockneten aus und Schafe und Rinder verdursteten. Die Sonne verbrannte die Graslandschaften, Gebüsch und Bäume vertrockneten. Als der australische Sommer weiter fortschritt, steigerte sich diese Entwicklung. Am Morgen des 6. Februar 1851 entstand starker Wind, der sich zu einem Tornado entwickelte. Feuer brach aus und Männer, Frauen und Kinder, Schafe und Rinder, Vögel und Schlangen flohen vor den Feuern in großer Panik. Farmhäuser, Zäune, Scheunen, Gärten und Brücken brannten. Die Luft war erfüllt von Rauch, der sich bis auf das Meer hinaus erstreckte, wie von Schiffen berichtet wurde“.

Das alles also wurde vor rund 170 Jahren registriert – und da wurde Kohle noch nicht im heutigen Ausmaß abgebaut und verbraucht, da gab es keine Autos oder  all das, was die vor allem jugendlichen Hysteriker von heute verantwortlich machen und abschaffen wollen. Zwei einheimische Wissenschaftler – Chris Lucas und Sarah Harris von der australischen Wetterbehörde – haben sich intensiv mit den Feuersbrünsten in ihrem Land befasst – und kommen zu dieser Erkenntnis, nachdem sie Daten aus 39 Wetterstationen und 44 Jahren analysiert hatten:

Der wichtigste Faktor für eine erhöhte Feuersgefahr ist El Nino, ein in unregelmäßigen Abständen auftretendes Wetterphänomen. Dabei werden die Passatwinde schwächer, setzen aus oder kehren sich sogar um. Dadurch fließt im Pazifik Oberflächenwasser nach Amerika, die Regenmassen gehen dort an der Küste oder über dem Meer nieder – und in Asien und Australien bleibt der Regen aus. Dieses Ungleichgewicht ist auch für die jüngste Trockenheit in Australien verantwortlich.

Einen jahrtausendealten Beweis für stete Klimawandel liefert der schwedische Runenstein Rök, den Wissenschaftler jetzt erneut und ausführlicher entzifferten. Danach änderte sich das Klima im Jahr 536 dramatisch. Der Inhalt dieser Runeninschrift: „Wir hatten einen Winter ohne Stürme, einen Frühling ohne mildes Wetter. Am Tage warfen die Körper keine Schatten und jene Kraft der stärksten Hitze führte zu einer äußerst lauen Mattigkeit“.

Ein Jahr später dann, so haben die Wissenschaftler ermittelt, sanken die Temperaturen in Europa um 2,5 Grad und wenige Jahre später noch einmal um 2,7 Grad. Es folgte die kälteste Epoche der vergangenen 2 000 Jahre. Ursache war ein gewaltiger Vulkanausbruch, wahrscheinlich auf Island.

Also – Beweis: Die Klimawandel sind Teil unserer Erdengeschichte, keineswegs „menschengemacht“.

Das räumen inzwischen auch einige – noch wenige – Wissenschaftler ein. So etwa der Physiker und Meteorologe Klaus-Eckart Puls, der sich im Schweizer Magazin „factum“ äußert. Puls: „Bis vor zehn Jahren habe auch ich ungeprüft nachgeplappert, was der Weltklimarat IPPC uns so erzählt. Irgendwann habe ich dann angefangen, die Behauptungen nachzuprüfen. Das Ergebnis: Was der IPPC und die Medien bezüglich des Klimawandels sagen, stimmt nicht und ist nicht durch naturwissenschaftliche Fakten und Messungen gedeckt“. Die Frage, ob es denn einen Klimawandel und die „globale Erderwärmung“ gäbe, beantwortet Puls sehr eindeutig: „Ja, denn Klimawandel ist das Normale, folglich gab es immer auch schon Global-Warming-Phasen, die sogar das heutige Ausmaß weit übertrafen . . . Seit 1998 gibt es jedoch keine Erderwärmung mehr, CO2 steigt aber weiter an . . . Die ganze CO2-Debatte ist unsinnig“.

 Fazit von Puls: „Das Klima können wir nicht schützen, aber wir müssen natürlich die Umwelt schützen. Viele verwechseln jedoch Klimaschutz und Umweltschutz“.

Hysterie ist ansteckend, sehr sogar und auch plötzlich. Das hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt. Aber dass heutzutage Politik und Wissenschaft wie auch Medien der Hysterie einer schwedischen Schulschwänzerin zu Hauff  zum Opfer fallen und jegliche Vernunft ad acta legen – das ist ein unerklärliches, gefährliches Symptom. Widerspruch gegen die unausgegorenen Vorwürfe der Göre-Greta-Bewegung ist äußerst selten.

Ein solcher Einwand kommt – welch ein Wagnis! – ausgerechnet von einem der ersten Greenpeace-Streiter, Michael Braungart (61), Professor für Umwelttechnologie in Lüneburg. Wie sich diese Greta auf den Bühnen der Welt als „moralische Autorität“ präsentiere, meint er, „ist lächerlich, Blödsinn“. Er mahnt auch: „Wir werden mit Panik, mit der Parole `unser Haus brennt` nie etwas erreichen“. Braungart, verheiratet mit der Greenpeace-Mitgründerin Monika Griefahn (65, SPD), urteilt auch: „Wir Menschen sind die Chance des Planeten, nicht die Plage“. Er geht hart auch mit den Grünen ins Gericht: „Mittlerweile sind sie eine Wellness-Partei ohne Inhalt“.

Auf diesen einen Nenner gebracht: Das Klima kann der Mensch nicht beeinflussen, wohl aber die Luft. Darauf sollten sich die Aktivisten konzentrieren! CO2 verringern, Stickstoff und andere Schadstoffe vermeiden!

Aber die sich da dem Klima verschrieben haben, sind längst zu Ideologen geworden oder werden entsprechend missbraucht. Bei „Fridays for Future“ wird das immer deutlicher: Greta und ihre europäischen Mitschüler mögen anfangs wahrhaftig ums Klima gebangt haben, aber sie haben sich immer mehr verzettelt, sind andern auf den Leim gegangen, lassen sich vor deren kapitalismusfeindlichen und gesellschaftsverändernden Karren spannen.

„Fridays für future“ nimmt immer mehr den Charakter einer Partei an. Und zwar einer, die links von den Linken anzusiedeln ist, die mit allem, selbst mit dem Grundgesetz hadert.