Nur gut, dass es holidaycheck gibt. Sonst wären wir schon oft in ein „falsches“ Hotel gefahren. wie unlängst im sachsen-anhaltnischen Ilsenburg. Das Hotel hatte eine klitzekleine Sauna, da passten noch nicht mal zwei Personen rein. Und der Swimmingpool -na ja. Die Weiterempfehlung lag um 30 Prozent. Kaum vorstellbar, wenn die Brockenwanderer nach einer zehn Kilometer langen Wanderung dort alle reingewollt hätten. Dabei sah es so gut aus im Internet.

Gütesiegel sollten vor allem im Bereich Wellness beachtet werden.

Heute erscheint das neueste Test Heft der Stiftung Warentest und will mit einigen Mythen zum Thema-Wellness-Siegel aufräumen. Ich bin gespannt.

Kurze Tage, schlechtes Wetter – wenn es draußen kalt und dunkel wird, suchen viele Menschen Erholung und Entspannung in Well­nessein­richtungen. Dabei sollen Gütesiegel als Wegweiser dienen. Mit ihnen schmü­cken sich Hotels und Thermen gerne und versprechen damit: Wir erfüllen höchste Ansprüche. Die Stiftung Warentest hat über­prüft, wie hilf­reich Well­ness-Siegel wirk­lich sind und hat 53 Siegel genau unter die Lupe genommen. Das Resultat: Nur neun Siegel können über­zeugen und sind wirk­lich hilf­reich. Die meisten Siegel zeigen Schwächen.

Relax Guide

Auch Christian Werner, Herausgeber des relax guide hat getestet. Mehr dazu in den nächsten Tagen.

Letztlich muss jeder Gast selbst entscheiden, was er von einem Wellness-Hotel erwartet. Es muss aber deutlich gesagt werden, dass ein Drittel aller Hotels kein Hallenbad besitzt und zwei von drei Betrieben keine oder viel zu wenig Fitnessgeräte anbieten. Zu der fehlenden Grundausstattung gesellt sich nicht selten ein Ambiente, das dem zumeist werblich vollmundig versprochenen Wohlfühlangeboten nicht entspricht. Zu oft wird leider noch Wellnepp statt Wellness geboten.

Einige gute Wellness-hotels, die ich selbst kenne, werden auf www.einfachraus.eu beschrieben. Hier der Link: