Symphonie der Farben im Potsdamer Museum Barberini
Die Ausstellung „Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus“ im Museum Barberini zählt zu den kunsthistorischen Höhepunkten des Jahres. Sie ist vom 4. Juli bis 11. Oktober 2026 zu sehen und stellt die erste umfassende Paul-Signac-Ausstellung in Deutschland seit rund 30 Jahren dar. Gezeigt werden nahezu 100 Gemälde, darunter mehr als ein Drittel von Paul Signac selbst sowie Werke von 17 weiteren Künstlerinnen und Künstlern des Neoimpressionismus. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging aus dem Impressionismus die neue Kunstrichtung des Neoimpressionismus hervor. Mit der Technik des Divisionismus setzten die Neoimpressionisten reine, unvermischte Farben in kleinen Tupfen nebeneinander, sodass ihre Wirkung erst im Auge der Betrachtenden entsteht. Im Zentrum der Ausstellung steht Paul Signac, der nach Georges Seurats frühem Tod zur Schlüsselfigur der Bewegung wurde. Über 90 Werke zeigen seine Entwicklung und die internationale Verbreitung des Neoimpressionismus. Die Schau beleuchtet die Verbindung von Farbtheorie, Harmonie und sozialutopischen Ideen bei Signac sowie seinen Einfluss auf Kunstkreise in Frankreich, Belgien und Deutschland.




