Über Dieter Weirauch

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Manfred Krug: Ich habe nicht viel erwartet. Tagebücher 2002 – 2004.

2026-09-17T09:33:41+02:0016. September 2026|Kategorien: Bücher|Tags: , , |

Manfred Krug konnte schimpfen, staunen, lachen und sich herrlich über die Welt ärgern. Vor allem aber konnte er schreiben. Mit „Ich habe nicht viel erwartet. Tagebücher 2002–2004“ erscheint am 17. September 2026 der vierte und letzte Tagebuchband des 2016 verstorbenen Schauspielers, Sängers und Autors. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen hat ihn erneut Krista Maria Schädlich. Und wieder ist es dieser unverwechselbare Krug-Ton, der den Leser sofort packt: lakonisch, witzig, manchmal grantig, gelegentlich böse – aber fast immer hellwach. Krug beobachtet seine Umgebung mit dem Blick eines Schauspielers und der Genauigkeit eines Chronisten. Aus scheinbar banalen Alltagsszenen werden kleine Geschichten.

Auf dem Rücken der Utopie

2026-09-17T09:34:34+02:0016. September 2026|Kategorien: Reise, Städtereise|Tags: , |

Wer Namur besucht, entdeckt eine Stadt, die Geschichte nicht hinter Museumsmauern versteckt, sondern mitten im Alltag lebendig hält. Hoch über dem Zusammenfluss von Maas und Sambre thront die mächtige Zitadelle – das Wahrzeichen der wallonischen Hauptstadt und zugleich einer der schönsten Aussichtspunkte Belgiens. Von hier öffnet sich der Blick über die Dächer der Stadt, die beiden Flüsse und die bewaldeten Hügel des Maastals. Die Zitadelle erzählt von einer bewegten europäischen Geschichte. Ihre Ursprünge reichen bis ins Mittelalter zurück, später wurde sie zu einer der bedeutendsten Festungsanlagen Europas ausgebaut. Heute führen Wege und unterirdische Gänge durch das weitläufige Areal. Besucher können die Festung erkunden, an Führungen teilnehmen und von den Bastionen die besondere Lage Namurs erleben. Doch Namur ist mehr als Festungsstadt. In der Altstadt laden enge Gassen, Plätze und historische Häuser zum Bummeln ein. Rund um die Rue de Fer und die Place d'Armes mischen sich Geschäfte, Cafés und Restaurants mit architektonischen Zeugnissen vergangener Jahrhunderte. Sehenswert ist auch die barocke Kathedrale Saint-Aubain mit ihrer markanten Kuppel.

Gotha adelt – und das nicht nur im Namen

2026-09-15T11:57:01+02:0010. September 2026|Kategorien: Schlösser und Burgen, Städtereise|Tags: , |

Wer durch die thüringische Residenzstadt streift, entdeckt auf engem Raum erstaunlich viel Geschichte. Über allem thront Schloss Friedenstein mit Herzoglichem Museum, Ekhof-Theater und Schlosspark. Von dort führt der Weg hinunter zur Wasserkunst und auf den historischen Hauptmarkt mit Rathaus und prächtigen Bürgerhäusern. Sehenswert sind die Margarethenkirche und das Lucas-Cranach-Haus, das an die Familie der Frau des berühmten Malers erinnert. Ein besonderes Detail ist die historische Pumpenstation am Hauptmarkt, einst Teil der Wasserversorgung für den „Schlingel“. Gotha lohnt aber auch wegen seiner ungewöhnlichen Geschichten: Hier wurde mit dem „Gotha“ ein berühmtes Adelslexikon zum Markenzeichen, hier entstand ein wichtiger Grundstein des deutschen Versicherungswesens. Das Deutsche Versicherungsmuseum erinnert an Ernst Wilhelm Arnoldi. Und wer Straßenbahnromantik liebt, steigt in die Thüringerwaldbahn. Übernachten lässt sich stilvoll im Hotel am Schlosspark – ideal gelegen für eine Entdeckungsrunde durch eine Stadt, die Barock, Bürgertum, Eisenbahn und Adel auf charmante Weise verbindet.

Der junge Rembrandt ist wieder da – eine Sensation in Gotha

2026-09-16T14:40:14+02:0010. September 2026|Kategorien: Schlösser und Burgen, Städtereise|Tags: , , |

Vom 5. September bis zum 6. Dezember 2026 ist „Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke“ im Herzoglichen Museum Gotha zu sehen. Und wer die Ausstellung besucht, sollte sich für das kleine Selbstbildnis Zeit nehmen. Denn manchmal erzählt ein kleines Bild eine sehr große Geschichte.

Stadtkirche Wittenberg – Mutterkirche der Reformation

2026-08-31T12:05:35+02:0028. August 2026|Kategorien: Reise, Städtereise|Tags: , , , , |

Wer die Lutherstadt Wittenberg besucht, sollte sich für die Stadtkirche St. Marien Zeit nehmen. Sie ist nicht nur das älteste Gebäude der Stadt, sondern einer der authentischsten Orte der Reformation. Seit 1996 gehört sie zum UNESCO-Welterbe „Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg“.

Zwischen Ostseewald und Normobaria – eine Auszeit im Wydma Resort

2026-09-12T18:28:40+02:0027. August 2026|Kategorien: Hotels, Polen|Tags: , , |

Mrzeżyno – auf Deutsch Treptower Deep – ist ein Ort für Menschen, die das Meer nicht nur sehen, sondern spüren wollen. Westlich von Kołobrzeg liegt das kleine Seebad dort, wo die Rega in die Ostsee mündet. Hinter dem Ort beginnt ein weitgehend unverbauter Küstenstreifen: Dünen, Kiefernwald und ein breiter Sandstrand prägen die Landschaft. Genau hier, nur rund 80 Meter vom Meer entfernt, liegt das Wydma Resort & SPA. Direkt hinter den Dünen, nur wenige Schritte vom Ostseestrand entfernt, liegt das Wydma Resort & SPA in Mrzeżyno – dem früheren Treptower Deep. Das ganzjährig geöffnete Resort verbindet Urlaub an der polnischen Ostseeküste mit Wellness, Physiotherapie und Gesundheitsangeboten. Wer Ruhe sucht, lange Strandspaziergänge liebt und seinem Aufenthalt zugleich eine Wellness- oder Gesundheitsnote geben möchte, findet hier ein interessantes Ziel. Das Resort befindet sich an der ulica Marynarska 2, mitten in einem grünen Küstenpark. Zum Sandstrand sind es weniger als 100 Meter.

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