Der junge Rembrandt ist wieder da – eine Sensation in Gotha

2026-09-16T14:40:14+02:0010. September 2026|Kategorien: Schlösser und Burgen, Städtereise|Tags: , , |

Vom 5. September bis zum 6. Dezember 2026 ist „Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke“ im Herzoglichen Museum Gotha zu sehen. Und wer die Ausstellung besucht, sollte sich für das kleine Selbstbildnis Zeit nehmen. Denn manchmal erzählt ein kleines Bild eine sehr große Geschichte.

Gotha adelt – und das nicht nur im Namen

2026-10-14T20:31:24+02:0010. August 2026|Kategorien: Schlösser und Burgen, Städtereise|Tags: , |

Wer durch die thüringische Residenzstadt streift, entdeckt auf engem Raum erstaunlich viel Geschichte. Über allem thront Schloss Friedenstein mit Herzoglichem Museum, Ekhof-Theater und Schlosspark. Von dort führt der Weg hinunter zur Wasserkunst und auf den historischen Hauptmarkt mit Rathaus und prächtigen Bürgerhäusern. Sehenswert sind die Margarethenkirche und das Lucas-Cranach-Haus, das an die Familie der Frau des berühmten Malers erinnert. Ein besonderes Detail ist die historische Pumpenstation am Hauptmarkt, einst Teil der Wasserversorgung für den „Schlingel“. Gotha lohnt aber auch wegen seiner ungewöhnlichen Geschichten: Hier wurde mit dem „Gotha“ ein berühmtes Adelslexikon zum Markenzeichen, hier entstand ein wichtiger Grundstein des deutschen Versicherungswesens. Das Deutsche Versicherungsmuseum erinnert an Ernst Wilhelm Arnoldi. Und wer Straßenbahnromantik liebt, steigt in die Thüringerwaldbahn. Übernachten lässt sich stilvoll im Hotel am Schlosspark – ideal gelegen für eine Entdeckungsrunde durch eine Stadt, die Barock, Bürgertum, Eisenbahn und Adel auf charmante Weise verbindet.

Symphonie der Farben im Potsdamer Museum Barberini

2026-07-05T11:35:54+02:002. Juli 2026|Kategorien: Potsdam|Tags: , , |

Die Ausstellung „Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus“ im Museum Barberini zählt zu den kunsthistorischen Höhepunkten des Jahres. Sie ist vom 4. Juli bis 11. Oktober 2026 zu sehen und stellt die erste umfassende Paul-Signac-Ausstellung in Deutschland seit rund 30 Jahren dar. Gezeigt werden nahezu 100 Gemälde, darunter mehr als ein Drittel von Paul Signac selbst sowie Werke von 17 weiteren Künstlerinnen und Künstlern des Neoimpressionismus. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging aus dem Impressionismus die neue Kunstrichtung des Neoimpressionismus hervor. Mit der Technik des Divisionismus setzten die Neoimpressionisten reine, unvermischte Farben in kleinen Tupfen nebeneinander, sodass ihre Wirkung erst im Auge der Betrachtenden entsteht. Im Zentrum der Ausstellung steht Paul Signac, der nach Georges Seurats frühem Tod zur Schlüsselfigur der Bewegung wurde. Über 90 Werke zeigen seine Entwicklung und die internationale Verbreitung des Neoimpressionismus. Die Schau beleuchtet die Verbindung von Farbtheorie, Harmonie und sozialutopischen Ideen bei Signac sowie seinen Einfluss auf Kunstkreise in Frankreich, Belgien und Deutschland.

Chodowiecki-Ausstellung in Gdańsk

2026-08-02T20:16:55+02:0026. Juni 2026|Kategorien: Polen|Tags: , , , |

Das Stadtmuseum von Gdańsk (Danzig) zeigt seit kurzem eine große Jubiläumsausstellung anlässlich des 300. Geburtstags von Daniel Chodowiecki. Auch im Nationalmuseum gibt es aus diesem Anlass eine Ausstellung. Der wohl meistkopierte Grafiker der deutschen Aufklärung wurde in Danzig geboren, machte in Berlin Karriere und inspirierte die Hollywood-Größe Stanley Kubrick. Seine Bilder halfen auch, die im Zweiten Weltkrieg zerstörte historische Rechtstadt originalgetreu wiederaufzubauen.

Wie Rembrandt und Dürer zu Marken wurden

2026-05-19T19:58:32+02:0013. April 2026|Kategorien: Reise|Tags: , , , , |

Im Jahr 2025 haben rund 270.000 Besucher/innen die Museen und Schlösser von Hessen Kassel Heritage besucht, alleine 46.000 davon Schloss Wilhelmshöhe. Diese beeindruckenden Zahlen werden in diesem Jahr wahrscheinlich noch übertroffen, denn Hessen Kassel Heritage zeigt mit den Ausstellungen zu Rembrandt und Dürer zwei der größten Maler aller Zeiten.

Kulturhauptstadt Oulu 2026 – Magie des Nordens

2026-06-08T12:56:34+02:0011. Februar 2026|Kategorien: Reise|Tags: , , |

Oulu, eine Stadt im Norden Finnlands (in der Region Nordostbottnien), trägt 2026 den Titel Europäische Kulturhauptstadt. Zusammen mit der slowakischen Stadt Trenčín ist Oulu eine der beiden Kulturhauptstädte des Jahres 2026. Die offizielle Saison begann Mitte Januar 2026 mit einem großen Eröffnungsfestival und einem vielfältigen Kulturprogramm. Oulus Programm steht unter dem Motto „Cultural Climate Change“ (kultureller Klimawandel). Dabei geht es darum, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, kulturelle Vielfalt und Kooperation über Kunst, Musik, Performance, Technologie und Gemeinschaftsprojekte sichtbar zu machen. Für 2026 sind tausende Veranstaltungen geplant: Konzerte, Ausstellungen, Performances, Festivals, Workshops und Gemeinschaftsaktionen. Viele Angebote beziehen nicht nur das Stadtzentrum von Oulu, sondern auch Partnergemeinden in Nordfinnland ein.

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