Heute wieder eine Etappe auf der Burgenstraße. Wir besuchen Seßlach, eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Coburg. Begleiten Sie uns auf einem Burgenstrasse: Spaziergang durch Sesslach

Das Rathaus von Sesslach
Vom Rathaus vor dem Marktplatz gelangen wir über den Konrad-Hartig-Platz zur Pfarrkirche St. Johannes des Täufers. Rechter Hand liegt das ehemalige fürstbischöfliche Amtsmagazin(Salzfaktorei). Durch das Hattersdorfer Tor erblicken wir in der Ferne die barocke Friedhofskapelle. Im ehemaligen Getreideschüttboden besichtigen wir das Heimatmuseum. Da gegenwärtig das Rathaus und damit auch die Tourismus-Information umgebaut werden, hat der Gast für einige Zeit Heimatmuseum und Touri-Info an einem Ort.

Carolin Franz ist die Tourismuschefin von Sesslach Foto: Weirauch
Die junge und engagierte Chefin Carolin Franz gibt gern Auskunft und berät ihre Gäste über kulturelle Angebote ihrer Stadt und Region. Weiter geht es in unserem Rundgang durch die Pforte zu dem noch geschlossenen Wehrmauerring. Über den Geyersberg mit seiner im Privatbesitz befindlichen Burg gelangen wir durch das Geyersberger Tor zurück in die Altstadt. Eine stimmungsvolle Atmosphäre vermittelt der Krähwinkel mit seinen idyllischen Fachwerkhäusern und Plätzen. Der Gang entlang der inneren Stadtmauer führt uns zum Rothenberger Tor, wo sich in unmittelbarer Nähe das Panorama der Rodachbrücke mit Nepomukfigur und Kreuzigungsgruppe befinden – u.a. Kulisse im Martin-Luther-Film.
Entlang der Flendernstraße geht es zum Maximiliansplatz mit seinen schönen Häusern. Hier sticht besonders das frühere Amtsgericht mit seinen Treppengiebeln heraus.

Gleich daneben wird das beliebte Seßlacher Bier im Kommunbrauhaus gebraut. Es lohnt ein Blick nach oben.Temporäre tierische Gäste sind von April bis August auch ein Storchenpaar, das die Seßlacher aus seinem ganz in der Nähe befindlichen Nest aus der Höhe begrüßt. Wer diese noch näher beobachten möchte, der übernachte im vorzüglichen Gästehaus des Pörtnerhofes im Prachtzimmer, dann hat er die Störche ganz nah.

Wer eine Ruhepause braucht, kehrt im Roter Ochse ein, wo es die beste Schäufele, eine oberfränkische Spezialität, geben soll. Direkt gegenüber im Landgasthof schmeckt unseren Wanderfreunden die Leberknödelsuppe, von Seßlachern auch „Überlebenssuppe“ tituliert.
Schaut selbst, wie mittelalterlich und gastfreundlich Seßlach seinen Besuchern präsentiert.
Übernachten, beispielsweise im „Pörtnerhof“ im Stadtzentrum oder direkt gegenüber dem Kommunbräuhaus im Gästehaus des Pörtnerhofes.

Liebevoll restauriert: Gästehaus des „Pörtnerhofes“

Bietet mediterrane Küche: „Pörtnerhof“ in Sesslach
Hier geht es zur Homepage des so bezaubernden Ortes Seßlach.
Und hier zur Burgenstraße.
Der Verein Burgenstraße hat die Recherche entlang der Burgenstraße unterstützt.

Hier geht es zu weiteren Stationen auf der Burgenstraße in Franken: Cadolzburg.

Die Cadolzburg in Franken Foto: Weirauch
Ein neuer Schatz auf der Route
Burgenstraße führt nun durch Eichstätt
Die Burgenstraße hat seit 2026 einen neuen Abschnitt: Mit der Aufnahme der Barock- und Universitätsstadt Eichstätt und ihrer markanten Willibaldsburg verläuft die traditionsreiche Ferienstraße erstmals durch den Naturpark Altmühltal. Eichstätt ist nun gemeinsam mit der Bier- und Hopfenstadt Spalt im Fränkischen Seenland seit Januar der frischeste Neuzugang auf der traditionsreichen Touristikroute. Diese verlängert sich so um rund 60 Kilometer auf insgesamt etwa 840 Kilometer und gewinnt eine weitere landschaftlich wie kulturhistorisch herausragende Etappe. Eichstätt und Spalt finden hier zwischen den Bestandsmitgliedern Abenberg und Roth Platz, die Route wird damit um eine neue Südschleife durchs Fränkische Seenland und das Altmühltal erweitert. Die Neuzugänge reihen sich ein in bekannte Stationen der Burgenstraße wie Rothenburg ob der Tauber, Nürnberg oder Bamberg. Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 verbindet die Burgenstraße über 45 Orte und mehr als 60 Burgen, Schlösser und historische Anlagen. Sie ist in beide Richtungen durchgehend ausgeschildert und lässt sich flexibel in kurzen oder längeren Etappen erkunden – mit dem Auto, dem Fahrrad oder dem Wohnmobil. Mit dem neuen Streckenabschnitt stärkt die Burgenstraße ihr Profil als Ferienroute, bei der nicht der schnellste, sondern der schönste Weg im Mittelpunkt steht.
Mehr Infos gibt es hier www.burgenstrasse.de








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