Gebucht hatten wir auf der Island-Reise eigentlich nur einen SUV, den Suzuki Grand Vitara. Leider achteten wir bei der Übergabe am Flugplatz Keflavik nicht so genau auf die Geräusche des Getriebes.

Irgendwie wird das wohl normal sein. So dachten wir.

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Pech gehabt. Nach 500 Kilometern blieb der Wagen stehen – auf der Ringstraße, mitten im Niemandsland, umgeben von Gletschern und zuschauenden Islandpferden.

Ein Anruf bei Avis Rental, dem Vermieter, genügte, schon kam Ersatz: ein Hyundai IX 35. Super Fahrzeug. Nur hatte der Wagen noch Spikes. Und die waren eigentlich schon einige Tage nicht mehr erlaubt auf der Straße. Denn auch in Island begann der Sommer.

Also wurden am Abend im nächsten Ort wieder die Wagen getauscht. Dafür gab es den Nissan Quasquai.

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So lernten wir in 10 Tagen Islandrunfahrt auf 2400 Kilometern ausser den spektakulären (wie den Gletscher Vatnajökull)  und weniger spektakulären Sehenswürdigkeiten, drei Fahrzeuge kennen. Fehlte eigentlich nur noch der Honda CRV. Den sahen wir übrigens recht oft auf Island während unserer Tour.

Mehr zu den Qualitäten der einzelnen Fahrzeuge hier später.

 

hier mein Bericht über die Island-Reise

Dass es in Island eine Menge Gletscher und heiße Quellen gibt, das wussten wir schon lange. Auch die vielen fussballbegeisterten  Jugendlichen in den Dörfern haben wir beim Training gesehen. Aber wer hätte gedacht, dass Island heute gegen Frankreich zum Match antritt ? Ich jedenfalls nicht. Deshalb kann ich hier nur mit einigen Fotos von Gletschern, heißen Quellen und Steinhaufen, die sogenannten Trolle, dienen.

Besuch beim Vatnajökull

Der Vatnajökull ist für mehr als einen Tag unser treuer Begleiter. Wir fahren auf der Ringstraße durch Island, kommen von Osten her und reisen entlang der Südküste.

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Der gewaltige Vatnajökull ist mit einer Fläche von über 8300 Quadratkilometern nicht nur Islands, sondern auch Europas größter Gletscher. Sein Eisschild, so erfahren wir im Besucherzentrum im schmucken Küstenort Höfn, liegt auf einem Areal, das sich bis zu 800 Meter über das Nordmeer  erhebt.

Der Eispanzer hat nochmal eine Dicke von rund einem Kilometer. Geschätztes Eisvolumen: 3.000 Kubikkilometer. Das Gebiet liegt etwa 350 Kilometer östlich von Reykjavik.

Eis, Vulkane und heiße Quellen

Islandpferde trifft man oft am Wegesrand an
Islandpferde trifft man oft am Wegesrand an

2008 ließ Island mit der Gründung des 12.000 Quadratkilometer umfassenden Vatnajökull-Nationalparks ein Naturschutzprojekt von bis dahin unbekanntem Ausmaß vom Stapel. Weltweit bietet so gut wie keine andere Region eine derartige Mischung aus sich verändernder Eiskappe und zahlreichen Gletscherzungen, Geothermie und häufigen Ausbrüchen der verschiedenen Vulkane.

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Leider schmelzen auch in Island die Gletscher ab, erkennbar am Entstehen neuer Gletscherlagunen. Als mögliche Gründe dafür gelten die globale Klimaveränderung, auch Treibhauseffekt genannt, und die Vulkanausbrüche der letzten Jahre. Die unter dem Gletscher liegenden Vulkane Grímsvötn und Bárðarbunga zählen zu den aktivsten auf Island.

Hier erfahrt ihr mehr über Vulkane in einer einzigartigen Show.