Nun hat auch Polen  einen Aussichtsturm mit Baumkronenpfad. In Deutschland sind diese Erlebnistürme mit Baumwipfelfaden  schon lange im Kommen. Der größte Sky Walk in Polen steht in Bad Flinsberg/Świerardów-Zdrój und erfreut sich regen Besuches. Der Sky Walk im niederschlesischen Kurort Świeradów Zdrój (Bad Flinsberg) liegt mitten im Wald im polnisch-tschechischen Isergebirge. Baumwipfelpfad Polen Skywalk

Spektakulärer Sky Walk

Seit 2017 wurde an der bislang größten Konstruktion dieser Art in Polen gebaut. Die Betreiber sprechen laut Polenjournal von Baukosten in Höhe von 40 Millionen Euro. Der Aussichtsturm ist fast 70 Meter hoch. Die Aussichtsterrasse befindet sich in 55 Meter Höhe. Der Spaziergang auf dem Sky Walk wird ist 800 Meter lang sein. Auf insgesamt drei Kilometern kann man viel Lehrreiches über Flora und Fauna erfahren. Für diejenigen, die sich beim Hinaufgehen ausgepowert haben, gibt es eine geniale Idee: man kann herunterrutschen. Ein Novum unter den mir bisher bekannten Baumwipfelpfaden. Übrigens ist es nach Angaben der Betreiber der einzige Sky Walk in Europa, den man auch nach der Dämmerung besuchen werden kann Der hölzerne Aufgang schlängelt sich auf mehr als 800 Metern Länge rund um die Mittelachse des Bauwerks.

Baumwipfelpfad Polen Skywalk

atemberaubender Panoramablick über das Iser- und Riesengebirge.

Hoch über den Baumwipfeln eröffnet sich ein atemberaubender Panoramablick über das Iser- und Riesengebirge. Besonders Wagemutige erwartet auf dem Turm eine gläserne Plattform, die beim Betreten das Gefühl vermittelt, in der Luft zu schweben. Zusätzlichen Spaß verspricht die 105 Meter lange Rutsche, mit der es wieder nach unten geht.

sämtliche Fotos:  polen travel/visitskywalk.today

Pressemeldung: Polnisches Fremdenverkehrsamt • Hohenzollerndamm 151 • 14199 Berlin • Tel.: 030 / 21 00 92-0 • Fax: 030 / 21 00 92-14 • E-Mail: info.de@polen.travel • www.polen.travel  www.facebook.com/polen.travel

Das angenehme Mikroklima, die warmen Föhnwinde, Heilwasserquellen sowie seltene Radonvorkommen haben den Kurort Świeradów-Zdrój (Bad Flinsberg) im Dreiländereck Polen-Deutschland-Tschechien bekanntgemacht. Diese Naturschätze kurieren und lindern Schmerzen seit Hunderten von Jahren.

Świeradów-Zdrój liegt in der Woiwodschaft Dolny Śląsk (Niederschlesien) im Isergebirge. Die kleine Stadt mit etwa 4.500 Einwohnern ist seit fast 250 Jahren ein bekannter und beliebter Kurort an der Grenze zur Tschechischen Republik. Heute bildet Świeradów-Zdrój zusammen mit dem Ortsteil Czerniawa-Zdrój (Bad Schwarzbach) einen gemeinsamen Kurort. (www.swieradowzdroj.pl)

In Świeradów-Zdrój befinden sich Mineralwasser- und Radonquellen sowie Torfvorkommen. Diese werden bei Behandlungen von Herz- und Kreislauferkrankungen, Krankheiten der Bewegungsorgane, des Verdauungstraktes sowie Neurosen, Frauenkrankheiten und Migränen eingesetzt. Eine niedrig dosierte Strahlung stimuliert die Heilungsprozesse im Organismus. Radon wird vor allem bei Therapien von Atemwegserkrankungen, Rheuma und Hautkrankheiten, wie zum Beispiel Schuppenflechte, angewendet. Es wird bei Inhalationen, Bädern und Trinkkuren eingesetzt. Der Heilschlamm wird aus den Torfgebieten an der Hala Izerska (Große Iserwiese) abgebaut und vor den Anwendungen entsprechend präpariert. Fichtenrinden-Bäder sind eine der Hauptbehandlungsarten. Sie wirken beruhigend und erholsam. (www.uzdrowisko-swieradow.pl)

Das hübsche Städtchen wird gerade mit europäischen Fördermitteln aufgewertet. Die ansprechende Bäderarchitektur lädt zum Verweilen ein, etwa in der aus Lärchenholz gebauten längsten Wandelhalle Niederschlesiens mit einem 46 Meter hohen Uhrenturm. Für Spaziergänge bietet sich der nahe gelegene Kurpark mit denkmalgeschützten Villen und schönen Rhododendronsträuchern an. Sehenswert ist die neogotische Doppelturmkirche, welche sich die Familie Schaffgotsch 1899 erbauen ließ.

Viele Rad- und Wanderwege in einer naturbelassenen Landschaft stehen den Kurgästen zur Verfügung. Wenig trainierte Radfahrer können mit der Gondelbahn zum Stóg Izerski (Heufuder) fahren und von dort eine Bergradtour machen. Świeradów-Zdrój ist ein geschätzter Wintersportort mit sieben Skiliften. Unmittelbar an der Gondelbahn befindet sich eine 2.500 Meter lange beleuchtete Piste mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Langlaufbegeisterte finden hier schöne und gut präparierte Loipen. Etwa 25 Kilometer entfernt liegt das polnische Mekka der Langläufer – Jakuszyce (Jakobsthal). Hier findet jedes Jahr der Internationale Piasten-Skilanglauf über 50 Kilometer statt. (www.bieg-piastow.pl)

Etwa 25 Kilometer von Świeradów-Zdrój entfernt liegt die tschechische Stadt Frýdlant v Čechách (Friedland in Böhmen), mit einer im Neorenaissance-Stil erbauten gleichnamigen Burg. (www.mesto-frydlant.cz/de) Lohnenswert ist eine Tour nach Karpacz (Krummhübel). Nach der Besichtigung der berühmten norwegischen Kirche Wang ist es nur eine Stunde bis zur Kleinen Teichbaude-Samotnia, der schönsten und einer der ältesten Bergbauden in Polen. (www.karpacz.pl)

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Der beliebte Ferienort Wisła (Weichsel) in den Schlesischen Beskiden wird um eine Attraktion reicher. Demnächst beginnen die Arbeiten an einem neuen Baumwipfelpfad mit Aussichtsturm. Der rund 1.300 Meter lange Pfad soll im Bereich der Gipfelstation auf dem 768 Meter hohen Berg Wierch Skolnity entstehen. Auf sechs Plattformen können große und kleine Besucher mehr über die Tier- und Pflanzenwelt der Gebirgsregion an der Grenze zu Tschechien erfahren. Von einem 33 Meter hohen Aussichtsturm sollen sie zudem einen Panoramablick über die Landschaft haben. Die Eröffnung ist für den Sommer 2023 geplant. Investor ist das Ski&Bike Resort Skolnity, das dort zwei Abfahrtpisten sowie mehrere Downhilltrassen für Mountainbiker betreibt. www.skolnity.pl

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