Eisleben – wo Luther geboren wurde und der Bergbau das Leben bestimmte

2026-10-14T20:30:54+02:0019. August 2026|Kategorien: Reise, Städtereise|Tags: , , |

Eisleben lohnt sich gerade 2026 besonders. 30 Jahre UNESCO-Welterbe sind ein guter Anlass, die Lutherstätten neu zu entdecken. Gleichzeitig zeigt ein Spaziergang durch die Stadt, dass Eisleben nicht nur eine Lutherstadt ist. Der Kupferschieferbergbau hat Landschaft, Wirtschaft und Stadtbild über Jahrhunderte geprägt. Wer mehr Zeit hat, sollte deshalb nicht nur die beiden LutherMuseen besuchen, sondern auch St. Annen, St. Andreas, die Taufkirche, das Rathaus und den „Kamerad Martin“ miteinander verbinden.

Gotha adelt – und das nicht nur im Namen

2026-10-14T20:31:24+02:0010. August 2026|Kategorien: Schlösser und Burgen, Städtereise|Tags: , |

Wer durch die thüringische Residenzstadt streift, entdeckt auf engem Raum erstaunlich viel Geschichte. Über allem thront Schloss Friedenstein mit Herzoglichem Museum, Ekhof-Theater und Schlosspark. Von dort führt der Weg hinunter zur Wasserkunst und auf den historischen Hauptmarkt mit Rathaus und prächtigen Bürgerhäusern. Sehenswert sind die Margarethenkirche und das Lucas-Cranach-Haus, das an die Familie der Frau des berühmten Malers erinnert. Ein besonderes Detail ist die historische Pumpenstation am Hauptmarkt, einst Teil der Wasserversorgung für den „Schlingel“. Gotha lohnt aber auch wegen seiner ungewöhnlichen Geschichten: Hier wurde mit dem „Gotha“ ein berühmtes Adelslexikon zum Markenzeichen, hier entstand ein wichtiger Grundstein des deutschen Versicherungswesens. Das Deutsche Versicherungsmuseum erinnert an Ernst Wilhelm Arnoldi. Und wer Straßenbahnromantik liebt, steigt in die Thüringerwaldbahn. Übernachten lässt sich stilvoll im Hotel am Schlosspark – ideal gelegen für eine Entdeckungsrunde durch eine Stadt, die Barock, Bürgertum, Eisenbahn und Adel auf charmante Weise verbindet.

Kulturhauptstadt Europas 2027: Libau/Liepāja

2026-10-22T10:42:28+02:0028. Juli 2026|Kategorien: Reise, Städtereise|Tags: , , , |

Mit der lettischen Hafenstadt Liepāja erhält 2027 eine der spannendsten Ostseemetropolen den Titel Kulturhauptstadt Europas. Gemeinsam mit der portugiesischen Stadt Évora wird die drittgrößte Stadt Lettlands ein Jahr lang zum Treffpunkt für Kunst, Musik, Theater und kreative Projekte. Unter dem Motto „(un)rest“ – einer Verbindung von Ruhe und Aufbruch – will Liepāja zeigen, wie Kultur eine Stadt und ihre Region verändern kann. Das Programm erstreckt sich nicht nur über Liepāja selbst, sondern bezieht auch die Regionen Südkurland und Kuldīga mit ein. Geplant sind mehr als 500 Veranstaltungen – von internationalen Konzerten über Ausstellungen bis zu Kunstprojekten im öffentlichen Raum. Eine weite Ostseestrandlandschaft, eine traditionsreiche Musikszene, eindrucksvolle Jugendstilarchitektur und ein Kulturprogramm mit mehr als 500 Veranstaltungen: Liepāja im Westen Lettlands ist ein Reiseziel, das 2027 besondere Aufmerksamkeit verdient. Die Hafenstadt an der Ostsee trägt dann den Titel Europäische Kulturhauptstadt – und bietet damit einen hervorragenden Anlass, eine Region zu entdecken, die bei vielen deutschen Urlaubern noch immer unter dem Radar liegt. Anders als Riga, die lettische Hauptstadt, ist Liepāja keine Metropole mit großem touristischem Dauerbetrieb. Die Stadt besitzt vielmehr einen eigenen, manchmal etwas rauen Charme. Der Wind weht vom Meer durch die Straßen, Möwen kreisen über dem Hafen, und an klaren Tagen reicht der Blick über den breiten Sandstrand bis zum Horizont. Zugleich ist Liepāja eine Stadt der Musik, des Theaters und der bildenden Kunst.

Tagesausflug: Wittenberg – mehr als Luther

2026-10-14T20:31:51+02:0022. Juli 2026|Kategorien: Reise, Städtereise|Tags: , , |

Kurfürst Friedrich der Weise förderte Wittenberg nicht nur durch den Ausbau einer Residenz und die Universitätsgründung, sondern auch mit der Einrichtung eines geistig-geistlichen Zentrums. Hierzu gehörte neben der Förderung des Allerheiligenstifts an der Wittenberger Schlosskirche auch die Einrichtung eines Klosters. Als Stifter des „Schwarzen Klosters“ hatte er darüber hinaus ein umfangreiches Gedenken für sich und seine Familie gesichert. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, warum Friedrich der Weise ausgerechnet die Augustiner-Eremiten wählte und wie die Klostergründung vonstattenging.

Das blaue Wunder von Einbeck – von der UNESCO geadelt

2026-08-19T14:20:24+02:005. Juli 2026|Kategorien: Reise, Städtereise|Tags: , , |

Seit 2018 gehört der Blaudruck zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit. Anders als beim Weltkulturerbe geht es dabei nicht um historische Gebäude, sondern um lebendige Handwerkstechniken und das Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Einbecker Blaudruck-Werkstatt ist deshalb nicht nur Verkaufsraum, sondern auch Ausbildungs- und Vermittlungsort für ein fast ausgestorbenes Handwerk.

Trier öffnet neue Blickachsen und Perspektiven auf das UNESCO-Welterbe

2026-07-02T20:46:14+02:002. Juli 2026|Kategorien: Städtereise|Tags: , |

Das UNESCO-Welterbe in Trier zählt zu den bedeutendsten Kulturstätten Deutschlands und macht die älteste Stadt des Landes zu einem der faszinierendsten Reiseziele Europas. Seit 1986 gehören die römischen Baudenkmäler, der Dom St. Peter und die Liebfrauenkirche zum UNESCO-Welterbe. Nirgendwo nördlich der Alpen ist das Erbe des Römischen Reiches so vollständig und eindrucksvoll erhalten wie hier. Touristisch liegt die große Stärke Triers in der außergewöhnlichen Dichte seiner Sehenswürdigkeiten. Acht Welterbestätten befinden sich auf engem Raum und können bequem zu Fuß erkundet werden. Besucher erleben dabei einen einzigartigen Spaziergang durch mehr als 2.000 Jahre europäischer Geschichte – von der Römerzeit über das Mittelalter bis in die Gegenwart.

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