• Sweets Producer Gianni Tardo Confetti-Ricci-Copeta

    Francavilla Fontana mit Barock, süssen Confettis und Kulinarik

    Wir erleben in Francavilla, wie sich mehrere typische Identitäten  Süditaliens überschneiden: Barockkultur, religiöse Traditionen, Handwerk und Lebensmittelproduktion. Die Confetti sind dabei mehr als Süßwaren — sie funktionieren als kulturelles Symbol für Feier, Gemeinschaft und familiäre Kontinuität.

  • Cutrofiano.Keramik.Salento

    Wo Manufakturen und ein Museum die Keramiktradition wachhalten: Contrufiano im Salento

    Wer heute nach Cutrofiano im Salento in Apulien kommt, begegnet der Keramik auf Schritt und Tritt. Große Terrakotta-Amphoren stehen vor Hauseingängen, bunt glasierte Teller schmücken Restaurants und entlang der „Viale della Ceramica“ reihen sich Werkstätten, Lagerhallen und Verkaufsräume aneinander. Die kleine Stadt im Salento gilt bis heute als eines der wichtigsten Zentren der Keramikproduktion in Süditalien.

  • önig Gustav II. Adolf führte seine Truppen im Dreißigjährigen Krieg in die Schlacht bei Lützen.

    Schlacht ohne Sieger – Besuch in Lützen

    Die Gegend um Leipzig ist wie ein aufgeschlagenes Geschichtsbuch. Besonders bekannt wurde die Schlacht bei Lützen am 16. November 1632 in der Nähe der heutigen Stadt Lützen. Dort trafen die schwedischen Truppen auf das kaiserliche Heer unter Albrecht von Wallenstein. Die Schlacht fand bei dichtem Nebel statt und war äußerst verlustreich. Zwar konnten die Schweden am Ende das Schlachtfeld behaupten, doch Gustav Adolf fiel während der Kämpfe. Sein Tod war ein schwerer Schlag für die protestantische Seite und machte ihn zu einer legendären Figur der europäischen Geschichte. Noch heute erinnert in Lützen ein Denkmal an den gefallenen König. Die Schlacht gilt als eines der wichtigsten Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges und zeigt, wie eng politische Macht, Religion und militärische Konflikte damals miteinander verbunden waren.

  • Hohenzollerngruft.Berlin
  • Hohenzollerngruft.Berlin
  • Hohenzollerngruft.Berlin
  • Hohenzollerngruft.Berlin
  • Hohenzollerngruft.Berlin

Hohenzollerngruft in Berlin wieder geöffnet

Nach fast sechs Jahren Sanierung kann die Hohenzollerngruft im Berliner Dom ab Samstag wieder besucht werden. Die Grablege der brandenburgischen und preußischen Herrscherfamilie zählt neben dem Escorial in Madrid und der Kapuzinergruft in Wien zu den größten dynastischen Familiengrüften in Europa.

  • oceanum
  • FotoDr.Schmidt-Walther Finnland
  • schmidt-walther

Mit der Fähre nach Finnland – Rat vom Experten

„Wo wollt ihr im Sommer hin?! Nach Finnland?! Aber da ist es doch kalt, und dann die vielen Mücken!“ So heißt es im Vorwort des jüngsten und 25. Buches des Stralsunder Autors, Schifffahrts- und Reisejournalisten Dr. Peer Schmidt-Walther. Er hat es gemeinsam mit seiner Frau Rosemarie geschrieben. Die ehemalige „Seeigel“-Kabarettistin und Innenarchitektin, die unter ihrem Mädchennamen Erdmann noch vielen Stralsundern bekannt sein dürfte, hat bereits auch schon sechs Bücher verfasst.

  • Apulien.Salento Strand belvedere
  • Prozession Madonna di roca Melendugno Salento
  • Prozession Madonna di roca Melendugno Salento
  • Melendugno San Foca Salento Foto: Carmen Mancarella Blaues Band

Blaue Flagge an den Stränden von Melendugno in Apulien

Auch in diesem Jahr weht bereits zum 16. Mal in Folge die Blaue Flagge über den Stränden von Melendugno: Torre Specchia, San Foca, Roca, Torre dell’Orso und Torre Sant’Andrea. Damit gehören diese Küstenorte, einschließlich des Yachthafens von San Foca, weiterhin zu den langlebigsten Italiens in Sachen Nachhaltigkeit und Engagement für den Umweltschutz.

  • Walkenried.Kloster.Harz Niedersachsen Kloster Wanderweg
  • Cornelia und Florian Mangold, beide sind Konditormeister Foto: Weirauch
  • Wöltingerode.Kloster Niedersachsen Harz
  • Harz.Torfhaus Niedersachsen

Geistiger Harz, Klöster, Kulinarik und mehr

Auf dem Harzer Klosterwanderweg vom Goslar aus verbindet sich das Erholungspotential für Körper, Geist und Seele vortrefflich mit Kulturgenuss vom Feinsten. Wie an einer Perlenschnur und in ungewöhnlicher Dichte erleben Wanderer und Pilger eine vielfältige Kloster- und Kirchenlandschaft. Kein Wunder: Über Jahrhunderte haben die Harzer Klöster die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung des Harzes geprägt. Wir besuchten zwei Etappen und drei Klöster undn och viel mehr im Westharz.

  • Foto: Jörg Berghoff
  • Foto: Jörg Berghoff
  • Foto: Jörg Berghoff
  • Im Theater von Oulu wird unter anderem die samische Oper „Ovlla“ aufgeführt.
  • Foto: Jörg Berghoff

Kulturhauptstadt Oulu 2026 – Magie des Nordens

Oulu, eine Stadt im Norden Finnlands (in der Region Nordostbottnien), trägt 2026 den Titel Europäische Kulturhauptstadt. Zusammen mit der slowakischen Stadt Trenčín ist Oulu eine der beiden Kulturhauptstädte des Jahres 2026. Die offizielle Saison begann Mitte Januar 2026 mit einem großen Eröffnungsfestival und einem vielfältigen Kulturprogramm. Oulus Programm steht unter dem Motto „Cultural Climate Change“ (kultureller Klimawandel). Dabei geht es darum, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, kulturelle Vielfalt und Kooperation über Kunst, Musik, Performance, Technologie und Gemeinschaftsprojekte sichtbar zu machen. Für 2026 sind tausende Veranstaltungen geplant: Konzerte, Ausstellungen, Performances, Festivals, Workshops und Gemeinschaftsaktionen. Viele Angebote beziehen nicht nur das Stadtzentrum von Oulu, sondern auch Partnergemeinden in Nordfinnland ein.

  • Foto: Dietmar Horn Potsdam.Barberini Brandenburg
  • Einhorn.Barberini.Potsdam
  • Einhorn.Barberini.Potsdam
  • Barberini.Vlaminck Ausstellung Potsdam
  • Barberini.Vlaminck Ausstellung Potsdam

Max Liebermann und deutsche Impressionisten im Palast Barberini

m Jahr 2025 konnte das Museum Barberini rund 350. 000 Besuche verzeichnen. Damit bewegt sich das Besucherniveau auf stabil hohem Niveau, nachdem 2024 durch die besonders besucherstarken Ausstellungen Munch. Lebenslandschaft sowie Modigliani. Moderne Blicke rund 378.000 Gäste das Kunstmuseum auf dem Alten Markt in Potsdam besuchten. Im Jahr 2025 zeigte das Museum Barberini vielfältige Sonderausstellungen. Noch bis Mitte Januar zog Maurice de Vlaminck. Rebell der Moderne 14.260 Besuche an (gesamt: 95.488). Die Schau Kosmos Kandinsky. Geometrische Abstraktion im 20. Jahrhundert begeisterte von Februar bis Mai knapp 130.000 Gäste. Im Sommer präsentierte das Museum die Retrospektive Mit offenem Blick. Der Impressionist Pissarro, die 114.690 Besucherinnen und Besucher verzeichnete. Die Ausstellung Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst, die am 24. Oktober 2025 eröffnete und bis zum 1. Februar 2026 lief, sahen insgesamt 107.000 Gäste in 14 Ausstellungswochen.

  • Moschee Potsdam Dampfmaschinenhaus
  • Moschee Potsdam Dampfmaschinenhaus
  • Moschee Potsdam Dampfmaschinenhaus
  • Sanssouci Potsdam
  • Blick auf den Weinberg und Schloss Sanssouci, Foto: D.Weirauch

Moschee als Pumpenhaus

Das Dampfmaschinenhaus in Potsdam, oft auch als „Moschee“ bezeichnet, ist ein außergewöhnliches historisches Bauwerk, das auf den ersten Blick tatsächlich wie ein islamisches Gotteshaus wirkt. Dieser Eindruck täuscht jedoch, denn das Gebäude hatte nie eine religiöse Funktion. Es wurde in den Jahren 1841 bis 1843 im Auftrag von Friedrich Wilhelm IV. errichtet und von dem Architekten Ludwig Persius entworfen.

  • Grotte de Poesie Blaues Band
  • Apulien - Melendugno
  • Melendugno San Foca Salento Foto: Carmen Mancarella
  • Apulien.Salento.Berlin
  • Apulien.Salento.Berlin

Weiße Strände, alte Kirchen und Überraschungen in Melendugno

Auf Entdeckungsreise zu den Schönheiten des Salento. Melendugno auf der ITB 2026. Der Bürgermeister von Melendugno, Maurizio Cisternino, und die Stadträtin für territoriales Marketing und Kommunikation, Roberta Montinaro, werden Journalisten auf eine Entdeckungsreise durch die Schönheiten von Melendugno mitnehmen: von den an der Adria gelegenen Küstenorten über die historischen Zentren von Melendugno und Borgagne mit ihren Barockkirchen bis hin zu den typischen Produkten: natives Olivenöl extra und Honig, von denen Melendugno seinen Namen hat.

  • Blick auf das Kriminalpanoptikum Rechtsgeschichte
  • Harz.Volkmannrode.Rügegericht.Sachsen-Anhalt Harz
  • Steinkreuz.Schlesien Rechtsgeschichte
  • Blick auf das Theodor-Storm-Museum in Heilbad Heiligenstadt in Thüringen Foto: Weirauch
  • Der Bremer Roland, eine 1404 errichtete Rolandstatue auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, ist ein Wahrzeichen Bremens und gilt als ältester erhaltener Steinroland. Seit 1973 steht der Roland unter Denkmalschutz und wurde. Im Jahr 2004 gemeinsam mit dem Rathaus von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.

André Niedostadek: Recht sehenswert! – der juristische Reisebegleiter

Buchtipp: Prof. Dr. André Niedostadek lädt ein zu einer faszinierenden Entdeckungstour quer durch Deutschland. Ein ungewöhnlicher Reisebegleiter für Reisefreudige, Wissbegierige und alle, die das Besondere lieben. Die Reise führt zu den Anfängen der Rechtsprechung, zu kuriosen Rechtsbräuchen und zu erstaunlichen Exponaten. Bekannte Orte mit großer historischer Bedeutung stehen dabei neben verborgenen Kleinoden, die ihre ganz eigenen, teils unerzählten Geschichten offenbaren. Erschienen im Beck Verlag.

  • Bauhaus Dessau Dessau-Bauhaus Sachsen- Anhalt Gartenreich Dessau Wörlitz
  • Dessau.Kornhaus Bauhaus UNESCO Weltkulturerbe
  • Dessau.Bauhaus.Wörlitz Meisterhäuser
  • Gartenreich Dessau Wörlitz Welterbe
  • Bauhaus Dessau Bauhaus Dessau Sachsen-Anhalt

Dessau: Bauhausjubiläum 2026

100 Jahre Bauhausin Dessau. Nicht einmal eineinhalb Jahrzehnte war es aktiv und wurde doch zu einem der folgenreichsten Reformprojekte in der Kunst- und Baugeschichte: das Bauhaus, eigentlich nur eine Hochschule für Architektur, Gestaltung, Kunst und Kunstgewerbe. Und gleichzeitig so viel mehr als das, denn das Bauhaus und seine berühmten Meisterinnen und Meister wollten nicht einfach lehren, sondern alles unter ein (meist flaches) Dach bringen: Lehre und Leben, Handwerk und Kunst. Gegründet von Walter Gropius 1919 in Weimar, zog das Bauhaus 1926 nach Dessau um.

  • Foto: Jörg Berghoff
  • Foto: Jörg Berghoff
  • Halle-Museum-5-PRB Foto: Jörg Berghoff
  • Halle-Museum-Schamanin Jörg Berghiff
  • Foto: Jörg Berghoff

„Die Schamanin“ – Mit Federschmuck ins Grab – Sonderausstellung im Landesmuseum Halle

Im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle folgt derzeit  die Sonderausstellung „Die Schamanin“ bis 1. November den frühesten Spuren schamanistischer Praktiken und beleuchtet die Mittelsteinzeit als eine Phase tiefgreifender kultureller Veränderungen mit Exponaten aus internationalen Sammlungen, unter anderem aus Schweden, Dänemark und Spanien. Nie zuvor wurde in Mitteleuropa eine vergleichbar aufwendige Sonderausstellung zum urgeschichtlichen Schamanismus und zur Mittelsteinzeit gezeigt. Staunenswerter Hintergrund: 1934 wurde bei Ausschachtungsarbeiten im Kurpark von Bad Dürrenberg ein Grab aus der Zeit um 7.000 v. Chr. (Mittelsteinzeit) entdeckt. Zahlreiche Indizien sprechen dafür, dass es sich bei der ausgesprochen reich und mit einem Säugling in den Armen bestatteten Frau um die spirituelle Anführerin ihrer Gruppe, eine Schamanin, handelt. Die neue Sonderausstellung widmet sich dieser besonderen Frau und ihrer Zeit.