Hohenzollerngruft in Berlin wieder geöffnet
Nach fast sechs Jahren Sanierung kann die Hohenzollerngruft im Berliner Dom ab Samstag wieder besucht werden. Die Grablege der brandenburgischen und preußischen Herrscherfamilie zählt neben dem Escorial in Madrid und der Kapuzinergruft in Wien zu den größten dynastischen Familiengrüften in Europa.
Mit der Fähre nach Finnland – Rat vom Experten
„Wo wollt ihr im Sommer hin?! Nach Finnland?! Aber da ist es doch kalt, und dann die vielen Mücken!“ So heißt es im Vorwort des jüngsten und 25. Buches des Stralsunder Autors, Schifffahrts- und Reisejournalisten Dr. Peer Schmidt-Walther. Er hat es gemeinsam mit seiner Frau Rosemarie geschrieben. Die ehemalige „Seeigel“-Kabarettistin und Innenarchitektin, die unter ihrem Mädchennamen Erdmann noch vielen Stralsundern bekannt sein dürfte, hat bereits auch schon sechs Bücher verfasst.
Blaue Flagge an den Stränden von Melendugno in Apulien
Auch in diesem Jahr weht bereits zum 16. Mal in Folge die Blaue Flagge über den Stränden von Melendugno: Torre Specchia, San Foca, Roca, Torre dell’Orso und Torre Sant’Andrea. Damit gehören diese Küstenorte, einschließlich des Yachthafens von San Foca, weiterhin zu den langlebigsten Italiens in Sachen Nachhaltigkeit und Engagement für den Umweltschutz.
Geistiger Harz, Klöster, Kulinarik und mehr
Auf dem Harzer Klosterwanderweg vom Goslar aus verbindet sich das Erholungspotential für Körper, Geist und Seele vortrefflich mit Kulturgenuss vom Feinsten. Wie an einer Perlenschnur und in ungewöhnlicher Dichte erleben Wanderer und Pilger eine vielfältige Kloster- und Kirchenlandschaft. Kein Wunder: Über Jahrhunderte haben die Harzer Klöster die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung des Harzes geprägt. Wir besuchten zwei Etappen und drei Klöster undn och viel mehr im Westharz.
Kulturhauptstadt Oulu 2026 – Magie des Nordens
Oulu, eine Stadt im Norden Finnlands (in der Region Nordostbottnien), trägt 2026 den Titel Europäische Kulturhauptstadt. Zusammen mit der slowakischen Stadt Trenčín ist Oulu eine der beiden Kulturhauptstädte des Jahres 2026. Die offizielle Saison begann Mitte Januar 2026 mit einem großen Eröffnungsfestival und einem vielfältigen Kulturprogramm. Oulus Programm steht unter dem Motto „Cultural Climate Change“ (kultureller Klimawandel). Dabei geht es darum, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, kulturelle Vielfalt und Kooperation über Kunst, Musik, Performance, Technologie und Gemeinschaftsprojekte sichtbar zu machen. Für 2026 sind tausende Veranstaltungen geplant: Konzerte, Ausstellungen, Performances, Festivals, Workshops und Gemeinschaftsaktionen. Viele Angebote beziehen nicht nur das Stadtzentrum von Oulu, sondern auch Partnergemeinden in Nordfinnland ein.
Max Liebermann und deutsche Impressionisten im Palast Barberini
m Jahr 2025 konnte das Museum Barberini rund 350. 000 Besuche verzeichnen. Damit bewegt sich das Besucherniveau auf stabil hohem Niveau, nachdem 2024 durch die besonders besucherstarken Ausstellungen Munch. Lebenslandschaft sowie Modigliani. Moderne Blicke rund 378.000 Gäste das Kunstmuseum auf dem Alten Markt in Potsdam besuchten. Im Jahr 2025 zeigte das Museum Barberini vielfältige Sonderausstellungen. Noch bis Mitte Januar zog Maurice de Vlaminck. Rebell der Moderne 14.260 Besuche an (gesamt: 95.488). Die Schau Kosmos Kandinsky. Geometrische Abstraktion im 20. Jahrhundert begeisterte von Februar bis Mai knapp 130.000 Gäste. Im Sommer präsentierte das Museum die Retrospektive Mit offenem Blick. Der Impressionist Pissarro, die 114.690 Besucherinnen und Besucher verzeichnete. Die Ausstellung Einhorn. Das Fabeltier in der Kunst, die am 24. Oktober 2025 eröffnete und bis zum 1. Februar 2026 lief, sahen insgesamt 107.000 Gäste in 14 Ausstellungswochen.
Moschee als Pumpenhaus
Das Dampfmaschinenhaus in Potsdam, oft auch als „Moschee“ bezeichnet, ist ein außergewöhnliches historisches Bauwerk, das auf den ersten Blick tatsächlich wie ein islamisches Gotteshaus wirkt. Dieser Eindruck täuscht jedoch, denn das Gebäude hatte nie eine religiöse Funktion. Es wurde in den Jahren 1841 bis 1843 im Auftrag von Friedrich Wilhelm IV. errichtet und von dem Architekten Ludwig Persius entworfen.
Weiße Strände, alte Kirchen und Überraschungen in Melendugno
Auf Entdeckungsreise zu den Schönheiten des Salento. Melendugno auf der ITB 2026. Der Bürgermeister von Melendugno, Maurizio Cisternino, und die Stadträtin für territoriales Marketing und Kommunikation, Roberta Montinaro, werden Journalisten auf eine Entdeckungsreise durch die Schönheiten von Melendugno mitnehmen: von den an der Adria gelegenen Küstenorten über die historischen Zentren von Melendugno und Borgagne mit ihren Barockkirchen bis hin zu den typischen Produkten: natives Olivenöl extra und Honig, von denen Melendugno seinen Namen hat.
André Niedostadek: Recht sehenswert! – der juristische Reisebegleiter
Buchtipp: Prof. Dr. André Niedostadek lädt ein zu einer faszinierenden Entdeckungstour quer durch Deutschland. Ein ungewöhnlicher Reisebegleiter für Reisefreudige, Wissbegierige und alle, die das Besondere lieben. Die Reise führt zu den Anfängen der Rechtsprechung, zu kuriosen Rechtsbräuchen und zu erstaunlichen Exponaten. Bekannte Orte mit großer historischer Bedeutung stehen dabei neben verborgenen Kleinoden, die ihre ganz eigenen, teils unerzählten Geschichten offenbaren. Erschienen im Beck Verlag.
Dessau: Bauhausjubiläum 2026
100 Jahre Bauhausin Dessau. Nicht einmal eineinhalb Jahrzehnte war es aktiv und wurde doch zu einem der folgenreichsten Reformprojekte in der Kunst- und Baugeschichte: das Bauhaus, eigentlich nur eine Hochschule für Architektur, Gestaltung, Kunst und Kunstgewerbe. Und gleichzeitig so viel mehr als das, denn das Bauhaus und seine berühmten Meisterinnen und Meister wollten nicht einfach lehren, sondern alles unter ein (meist flaches) Dach bringen: Lehre und Leben, Handwerk und Kunst. Gegründet von Walter Gropius 1919 in Weimar, zog das Bauhaus 1926 nach Dessau um.
„Die Schamanin“ – Mit Federschmuck ins Grab – Sonderausstellung im Landesmuseum Halle
Im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle folgt derzeit die Sonderausstellung „Die Schamanin“ bis 1. November den frühesten Spuren schamanistischer Praktiken und beleuchtet die Mittelsteinzeit als eine Phase tiefgreifender kultureller Veränderungen mit Exponaten aus internationalen Sammlungen, unter anderem aus Schweden, Dänemark und Spanien. Nie zuvor wurde in Mitteleuropa eine vergleichbar aufwendige Sonderausstellung zum urgeschichtlichen Schamanismus und zur Mittelsteinzeit gezeigt. Staunenswerter Hintergrund: 1934 wurde bei Ausschachtungsarbeiten im Kurpark von Bad Dürrenberg ein Grab aus der Zeit um 7.000 v. Chr. (Mittelsteinzeit) entdeckt. Zahlreiche Indizien sprechen dafür, dass es sich bei der ausgesprochen reich und mit einem Säugling in den Armen bestatteten Frau um die spirituelle Anführerin ihrer Gruppe, eine Schamanin, handelt. Die neue Sonderausstellung widmet sich dieser besonderen Frau und ihrer Zeit.





























































