Athen Griechenland Akropolis

Die Säulen verjüngen sich nach oben

Der Flughafen Athen liegt rund 30 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt in der Gemeinde Spate. Sein offizieller Name lautet Athen-Eleftherios Venizelos (ATH). Benannt ist er nach dem einstigen griechischen Ministerpräsidenten Eleftherios Venizelo (1864-1936). Einfach raus stellt den Airport vor:

Flughafen Athen: Verbindungen nach Deutschland

Das moderne, 2001 eröffnete Flug-Drehkreuz ist Heimatflughafen für die beiden griechischen Fluggesellschaften Oympic Air und Aegean Airlines. Mit Deutschland ist der Flughafen Athen unter anderem durch regelmäßige Verbindungen von easyJet aus Berlin-Schönefeld und Hamburg, germanwings aus Köln/Bonn und Stuttgart, Lufthansa aus Frankfurt am Main, München und Düsseldorf verbunden. Übrigens sind nicht alle griechischen Inseln direkt mit dem Flugzeug erreichbar. Die vom Flughafen Athen zu einigen Inseln angebotenen Flugverbindungen sind meist teuer und erfolgen mit kleinen Propellermaschinen. Zu den innergriechischen Verbindungen gehören unter anderem Thessaloniki, Alexandroupolis, Chios, Ikaria, Kalymnos, Korfu, Kos, Leros, Mykonos, Naxos, Paros, Rhodos und Santorin. Die Kapazität des Athener Flughafens mit mehreren Terminals beträgt 16 Millionen Passagiere.

Athen Josef Weirauch

Massenansturm auf die Akropolis im Oktober, Foto: Josef Weirauch

So kommt man ins Stadtzentrum

Wer vom Flughafen Athen ins Zentrum der Mehrmillionenstadt Athen will, hat mehrere Möglichkeiten: Mit der Metro (Linie 3, die blaue Linie), mit dem Taxi (kostet etwa 35 bis 40 Euro) oder mit dem Bus (Linie X95). Die etwa einstündige Busfahrt zum Syntagma-Platz kostet fünf bis sechs Euro. Etwas schneller ist die U-Bahn: eine dreiviertel Stunde für sechs Euro. Wichtig: Die Bustickets gelten nur für die Fahrt ins Stadtzentrum von Athen mit seinen Sehenswürdigkeiten. Für die Weiterfahrt muss man ein neues Ticket kaufen. Metro-Fahrkarten gelten dagegen für eine Weiterreise bis zu einem beliebigen U-Bahnhof.

Tipps für’s Parken

Es gibt 1360 Kurzzeit-Parkplätze (P1 und P2) im Ankunftslevel-Bereich. Auf diesen Plätzen darf man maximal 20 Minuten kostenfrei parken, bis zum Terminal sind es nur zwei Minuten Fußweg. Wer einen Stellplatz für mehrere Tage benötigt, nimmt einen der 5800 Langzeitparkplätze (P3) am Attiki Odos Motorway. Von den Langzeitparkpätzen gibt es einen kostenfreien Shuttle-Bus (P3 Parking Express, Dauer: fünf bis sechs Minuten). Man kann aber auch die Strecke in ca. fünf Minuten zu Fuß laufen. Rückweg: Der Shuttle-Bus fährt vom Ausgang 3 (Ankunftslevel) ab.

Shoppen im Flughafen Athen

Zwei Milliarden Euro verschlang der Bau des Flughafens Athen, an dem die deutsche Firma Hochtief AG beteiligt war. Er gilt asl größtes Infrastruktur-Projekt in der modernen Geschichte Griechenlands. Der Flughafen Athen verfügt über ein Haupt- und Satellitenterminal sowie über zwei Start- und Landebahnen mit 3.800 und 4.000 Metern Länge. Der Airbus A380 kann dort landen.

Auch ein Shoppingcenter gehört zum Flughafen Athen. Es gibt Restaurants und 25 Geschäfte, darunter Armani Jeans, Bulgari, Burberry, Desigual, Ermengildo Zegna und Victoria’s Secret. Der Flughafen Athen ist auch als Kulturzentrum bekannt, Ausstellungen, Musikshows und andere Events im Abflugbereich des Hautpterminals sind keine Seltenheit.

Museen, Aussichtspunkte und griechische Lebensart

Wer noch Zeit mitbringt, sollte das Archäologische Nationalmuseum besuchen. Seine Sammlungen reichen von prähistorischen Funden bis zu Meisterwerken der antiken Bildhauerei. Auch der Lykabettus-Hügel ist ein lohnendes Ziel: Von oben bietet sich ein weiter Blick über die Dächer Athens bis zum Meer.

Ein weiterer Vorteil der Nebensaison kann sich beim Reisebudget bemerkbar machen. Außerhalb der sommerlichen Hochsaison lassen sich mitunter günstigere Hotelangebote finden. Die Stadt bleibt lebendig, Restaurants und Cafés sind geöffnet, und das kulturelle Leben geht weiter. Allerdings empfiehlt es sich, die Öffnungszeiten einzelner Sehenswürdigkeiten zu prüfen: Ab November gelten bei manchen Einrichtungen kürzere Winterzeiten. Die Akropolis schließt beispielsweise regulär bereits um 17 Uhr.

Auch das Wetter sollte man realistisch einschätzen. Der November ist kein verlässlicher Sommermonat: Neben sonnigen, milden Tagen sind Regen und kühlere Abende möglich. Als Richtwert gelten Tageshöchsttemperaturen um 19 Grad.

Fazit: Athen im November ist ideal für alle, die Geschichte, Kultur und griechischen Alltag entdecken möchten, ohne sich durch die größte Sommerhitze zu kämpfen. Die Akropolis, die antiken Stätten und die charmanten Altstadtviertel lassen sich dann oft in ruhigerer Atmosphäre erleben. Wer flexibel plant und auch einen Regentag einkalkuliert, kann die griechische Hauptstadt gerade im Spätherbst besonders intensiv kennenlernen.

Informationen

www.aia.gr/traveler

Hier weitere Informationen zum Reiseland Griechenland.

Hier geht es zu einem Athentipp: