Aktualisiert am 24.7./ 17 Uhr/ Dank an Michael Bischof für das Foto

"Hertha" auf dem Weg nach Wuszermark, Foto: Michael Bischof

„Hertha“ auf dem Weg nach Wustermark, Start in Wusterhausen, Foto: Michael Bischof

Abschied von „Hertha“, Gründungsschiff von Hertha BSC. Am Montagabend  verlässt „Hertha“ den Liegeplatz am Klempowsee in Wusterhausen an der Dosse.

Mehr als 50 Kilometer „fährt“ das Schiff dann per Huckepack auf einem Tieflader auf der B 5 bis nach Wustermark zum dortigen Havelport. Vorbei am Schloss des Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland. Dienstag soll es dann am Morgen auf dem Havelkanal über Hennigsdorf bis zum Tegeler See gehen.

Ein exaktes Fahrtenbuch legt fest, welchen Weg die 22 Meter lange und fast fünf Meter breite „Hertha“ nehmen kann, sogar eine Brücke über eine Baustelle an der B 5 wird überbaut (mit einer mobilen Brücke). Mehrere Kreisverkehre und andere Unwägbarkeiten sind zu bewältigen. Viel Geld wurde gesammelt- Aktien ausgegeben. Ungeheures ehrenamtliches Engagement vieler Akteure macht die spektakuläre Aktion erst möglich !!!!

Ingmar Pering, Mitglied des Präsidiums von Hertha BSC, berichtet auf Facebook ständig über die Widrigkeiten, aber auch freudige Momente. Bis zuletzt bleibt es spannend. Auch wir sind gespannt, wie die Fahrt in der Nacht verläuft.

Hier findet ihr die besten Infos zur Hertha-Story, spannend wie ein Thriller liest sich das.

Zur Geschichte der „Hertha“ schreibt Wikipedia ausführlich.

Mit MS „Neptun“ über die Kyritzer Seen

Übrigens setzt das Schwesternschiff „Neptun“ die beliebten Ausflugsfahrten über die Kyritzer Seenkette auch nach dem Wegzug von „Hertha“ fort. Betreiber der „Neptun“, u.a.  mit Kapitän Paul Semmler und Schiffsführer Michael Bischoff, ist die „Reederei5Seen u.G.. In den Ferien hilft Sohn Benjamin fleißig mit.

Benjamnin und Michael Bischof, im Hintergrund Paul Semmler auf der "Neptun", Foto: D.Weirauch

Benjamin und Michael Bischof, im Hintergrund Paul Semmler auf der „Neptun“, Foto: D.Weirauch

Hier einige Infos zum Dosse-Seenland.