Symphonie der Farben im Potsdamer Museum Barberini
Die Ausstellung „Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus“ im Museum Barberini zählt zu den kunsthistorischen Höhepunkten des Jahres. Sie ist vom 4. Juli bis 11. Oktober 2026 zu sehen und stellt die erste umfassende Paul-Signac-Ausstellung in Deutschland seit rund 30 Jahren dar. Gezeigt werden nahezu 100 Gemälde, darunter mehr als ein Drittel von Paul Signac selbst sowie Werke von 17 weiteren Künstlerinnen und Künstlern des Neoimpressionismus. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging aus dem Impressionismus die neue Kunstrichtung des Neoimpressionismus hervor. Mit der Technik des Divisionismus setzten die Neoimpressionisten reine, unvermischte Farben in kleinen Tupfen nebeneinander, sodass ihre Wirkung erst im Auge der Betrachtenden entsteht. Im Zentrum der Ausstellung steht Paul Signac, der nach Georges Seurats frühem Tod zur Schlüsselfigur der Bewegung wurde. Über 90 Werke zeigen seine Entwicklung und die internationale Verbreitung des Neoimpressionismus. Die Schau beleuchtet die Verbindung von Farbtheorie, Harmonie und sozialutopischen Ideen bei Signac sowie seinen Einfluss auf Kunstkreise in Frankreich, Belgien und Deutschland.
Trier öffnet neue Blickachsen und Perspektiven auf das UNESCO-Welterbe
Das UNESCO-Welterbe in Trier zählt zu den bedeutendsten Kulturstätten Deutschlands und macht die älteste Stadt des Landes zu einem der faszinierendsten Reiseziele Europas. Seit 1986 gehören die römischen Baudenkmäler, der Dom St. Peter und die Liebfrauenkirche zum UNESCO-Welterbe. Nirgendwo nördlich der Alpen ist das Erbe des Römischen Reiches so vollständig und eindrucksvoll erhalten wie hier. Touristisch liegt die große Stärke Triers in der außergewöhnlichen Dichte seiner Sehenswürdigkeiten. Acht Welterbestätten befinden sich auf engem Raum und können bequem zu Fuß erkundet werden. Besucher erleben dabei einen einzigartigen Spaziergang durch mehr als 2.000 Jahre europäischer Geschichte – von der Römerzeit über das Mittelalter bis in die Gegenwart.
Hotel FREIgeist Einbeck: wohnen im Industrial – Style
Das innovative Designhotel Freigeist liegt direkt gegenüber der Einbecker Erlebnisausstellung PS.SPEICHER. Das Hotel FREIgeist Einbeck gehört zu den außergewöhnlichsten Designhotels in Niedersachsen. Es ist weit mehr als eine Unterkunft – vielmehr verbindet es Architektur, Design, Automobilgeschichte und moderne Gastlichkeit zu einem stimmigen Gesamtkonzept. Gerade für Besucher des benachbarten PS.SPEICHER ist das Hotel praktisch eine Fortsetzung des Museumserlebnisses. Die größte Besonderheit ist das konsequent umgesetzte Oldtimer- und Mobilitätskonzept. Direkt gegenüber dem PS.SPEICHER gelegen, greift das Hotel dessen Themenwelt auf: Im gesamten Haus finden sich restaurierte Industrielampen, Möbel aus historischen Werkstätten, Vintage-Sessel, ein Tisch mit einem Flugzeug-Sternmotor als Untergestell sowie zahlreiche Einzelstücke von europäischen Flohmärkten. Dadurch wirkt das Hotel wie eine stilvolle Mischung aus Boutiquehotel und Designmuseum.
„Die Schamanin“ – Mit Federschmuck ins Grab – Sonderausstellung im Landesmuseum Halle
Im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle folgt derzeit die Sonderausstellung „Die Schamanin“ bis 1. November den frühesten Spuren schamanistischer Praktiken und beleuchtet die Mittelsteinzeit als eine Phase tiefgreifender kultureller Veränderungen mit Exponaten aus internationalen Sammlungen, unter anderem aus Schweden, Dänemark und Spanien. Nie zuvor wurde in Mitteleuropa eine vergleichbar aufwendige Sonderausstellung zum urgeschichtlichen Schamanismus und zur Mittelsteinzeit gezeigt. Staunenswerter Hintergrund: 1934 wurde bei Ausschachtungsarbeiten im Kurpark von Bad Dürrenberg ein Grab aus der Zeit um 7.000 v. Chr. (Mittelsteinzeit) entdeckt. Zahlreiche Indizien sprechen dafür, dass es sich bei der ausgesprochen reich und mit einem Säugling in den Armen bestatteten Frau um die spirituelle Anführerin ihrer Gruppe, eine Schamanin, handelt. Die neue Sonderausstellung widmet sich dieser besonderen Frau und ihrer Zeit.
De Proefkolonie in Frederiksoord – 5 Jahre UNESCO-Welterbe
Die Koloniën van Weldadigheid wurden 2021 als UNESCO-Welterbe anerkannt. Sie gelten heute als wichtiges Zeugnis eines frühen Versuchs, soziale Probleme durch Planung, Bildung und Arbeit zu lösen. Für Reisende ist Frederiksoord ein spannendes Ziel: Es verbindet Geschichte, Architektur, Rad- und Wanderrouten sowie die typische Landschaft Drenthes. Besonders interessant ist der Besuch mit einem Spaziergang durch die ehemaligen Koloniedörfer – dort wird sichtbar, wie ein Sozialexperiment vor 200 Jahren eine ganze Region geprägt hat.
Warum Lódź (Lodsch) in Polen nicht nur für Technikfreaks ein Reiseziel ist
Ehemaliges Heizkraftwerk EC1 im polnischen Łódź (Lodsch) gehört zur obersten Riege der Heizkraftwerk EC1 im polnischen Łódź (Lodsch) zur obersten Riege der europäischen Industriedenkmäle.
Quedlinburg
Die Fachwerkstadt am nördlichen Harzrand gehörtz zu den Top-Städten auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes in der Bundesrepublik. Beherrscht vom Schlossberg, den Schloss und romanische Stiftskirche bekrönen, liegt die Stadt am Ufer der Bode und ist [...]
Wunderwerke der Technik in Niedersachsen
Niedersachsen beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an technischen Wunderwerken, die Ingenieurskunst, Innovation und Geschichte auf faszinierende Weise verbinden. Dazu gehören Schiffshebewerk Scharnebeck (bei Lüneburg). Eines der größten Doppelsenkrecht-Schiffshebewerke der Welt. Es überwindet einen Höhenunterschied von 38 Metern. Zwei gigantische Trogbecken heben und senken Schiffe mittels Gegengewichten – ein Meisterwerk deutscher Ingenieurkunst. Eine der modernsten Schiffswerften Europas ist die Meyer Werft in Papenburg. . Hier entstehen Kreuzfahrtschiffe von Weltruf – in gigantischen überdachten Baudocks, die zu den größten Hallen der Welt zählen. Besucher können den Bauprozess in der Erlebniswelt der Werft live miterleben. Deutschlands berühmteste Schwebefähre in Osten-Hemmoor wid bald restauriert.
Chodowiecki-Ausstellung in Gdańsk
Das Stadtmuseum von Gdańsk (Danzig) zeigt seit kurzem eine große Jubiläumsausstellung anlässlich des 300. Geburtstags von Daniel Chodowiecki. Auch im Nationalmuseum gibt es aus diesem Anlass eine Ausstellung. Der wohl meistkopierte Grafiker der deutschen Aufklärung wurde in Danzig geboren, machte in Berlin Karriere und inspirierte die Hollywood-Größe Stanley Kubrick. Seine Bilder halfen auch, die im Zweiten Weltkrieg zerstörte historische Rechtstadt originalgetreu wiederaufzubauen.
Grimmheimat: Edersee-Atlantis
Es wirkt wie ein Wunder – oder wie eine Reise in eine versunkene Welt. Sinkt der Wasserstand des Edersees in Nordhessen stark ab, tauchen plötzlich Brücken, Hausfundamente, Friedhöfe und alte Straßen wieder auf. Die Einheimischen nennen dieses faszinierende Schauspiel seit Jahren „Edersee-Atlantis“. Besonders beeindruckend ist die Aseler Brücke. Die vierbogige Steinbrücke wurde zwischen 1887 und 1890 erbaut und verband einst die Orte Asel und Asel-Süd. Mit dem Bau der Edertalsperre in den Jahren 1908 bis 1914 verschwand sie jedoch unter den Wassermassen des neu entstandenen Stausees. Nur wenn der Pegel des Edersees unter etwa 235 Meter über Normalnull sinkt, kommt das historische Bauwerk wieder zum Vorschein. Dann können Besucher trockenen Fußes über eine Brücke laufen, die normalerweise rund zehn Meter unter Wasser liegt.
Was man in Warschau unbedingt sehen sollte
Wer Warschau besucht, erlebt eine Stadt, die Geschichte, moderne Architektur und lebendige Kultur auf faszinierende Weise verbindet. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde die polnische Hauptstadt in großen Teilen wiederaufgebaut. Heute wechseln sich historische Gassen, prachtvolle Paläste, grüne Parks und moderne Wolkenkratzer ab. Die Altstadt (Stare Miasto) gehört zu den schönsten Zielen. Der Marktplatz mit seinen bunten Bürgerhäusern, Cafés und Restaurants lädt zum Bummeln ein. Nicht weit entfernt stehen das Königsschloss und die Johanneskathedrale. Entlang der Weichsel führen Spazierwege zu Aussichtspunkten und gemütlichen Plätzen am Wasser. Ein Muss ist der Kultur- und Wissenschaftspalast, dessen Aussichtsplattform einen weiten Blick über die Stadt eröffnet. Wer sich für Geschichte interessiert, sollte das Museum des Warschauer Aufstands besuchen. Es erinnert eindrucksvoll an den Kampf der Einwohner gegen die deutsche Besatzung im Jahr 1944. Auch das POLIN-Museum zur Geschichte der polnischen Juden vermittelt bewegende Einblicke in die jahrhundertelange jüdische Geschichte des Landes. Eine grüne Oase ist der Łazienki-Park mit dem klassizistischen Palast auf dem Wasser und Denkmälern, darunter das Chopin-Denkmal. Musikfreunde können sich auf die Spuren des Komponisten Frédéric Chopin begeben, der eng mit Warschau verbunden ist. Am Abend lohnt sich ein Bummel durch die lebendigen Viertel mit Restaurants, Bars und polnischer Küche. Warschau ist eine Stadt, die ihre schwierige Vergangenheit nicht vergisst und zugleich voller Energie in die Zukunft blickt.
Stadtjubiläum im masurischen Segelzentrum: Mikołajki (Nikolaiken)
Wer 2026 nach Mikołajki reist, erlebt nicht nur einen der bekanntesten Orte Masurens, sondern eine Stadt im Zeichen eines besonderen Geburtstags: Vor 300 Jahren erhielt das frühere Nikolaiken im Jahr 1726 die Stadtrechte. Das Jubiläum steht unter dem Motto, die lange Geschichte des Ortes zu würdigen und zugleich den Blick nach vorn zu richten. Mikołajki liegt im Herzen der Masurischen Seenplatte, am Jezioro Mikołajskie (Nikolaiker See), einem Teil des großen Wassersystems rund um den Śniardwy-See, den größten See Polens. Aus einer kleinen Fischer- und Handelssiedlung entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte ein wichtiger Ort für Handwerk, Schifffahrt und später für den Tourismus.



























































