Drachenstarke Wildschönau mit Wirbelwindweg
Die Wildschönau in den Kitzbüheler Alpen zählt zu den beliebtesten Wanderregionen Tirols. Das Hochtal mit den Orten Niederau, Auffach, Thierbach und insbesondere dem Hauptort Oberau verbindet sanfte Almwiesen, dichte Wälder und aussichtsreiche Höhenwege zu einer abwechslungsreichen Wanderlandschaft. Ein besonderes Highlight für Familien ist der neue Wirbelwindweg zwischen Oberau und Niederau. Der rund 4,5 Kilometer lange Erlebniswanderweg führt entlang des Waldrandes durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit Wiesen, Bächen und schattigen Waldabschnitten. Die Strecke ist leicht begehbar und benötigt etwa zwei Stunden Gehzeit. Mit rund 200 Höhenmetern bleibt die Tour auch für Kinder gut machba
Francavilla Fontana mit Barock, süssen Confettis und Kulinarik
Wir erleben in Francavilla, wie sich mehrere typische Identitäten Süditaliens überschneiden: Barockkultur, religiöse Traditionen, Handwerk und Lebensmittelproduktion. Die Confetti sind dabei mehr als Süßwaren — sie funktionieren als kulturelles Symbol für Feier, Gemeinschaft und familiäre Kontinuität.
Überraschungen auf der Vasco da Gama – die Lifte
Auf welchem Schiff wird man schon auf einem roten Teppich empfangen? Natürlich war es ein Zufall, als wir nach dem Einchecken mit diesem Fahrstuhl hinauf fuhren. Die Fahrstuhltür ging auf und eine optische Täuschung führte uns auf einem roten Teppich hoch hinauf in ein Schloss, für uns auf Deck 9. Sicher wird der ein oder andere wissen, wo sich dieser Aufgang befindet, ich weiß es nicht. Und da wir neugierig sind, bleiben wir auf „Spurensuche“. Aber die Idee der Fahrstuhlgestaltung ist perfekt.
Żagle 2026 in Stettin: Segelschiffe, Dampf und Musik an der Oder
Stettin wird Mitte August wieder zum großen maritimen Treffpunkt: Vom 14. bis 16. August 2026 verwandeln sich die Hakenterrasse (Wały Chrobrego), die Lastadie (Łasztownia) und die Oderufer in eine große Bühne für das Segelfest Żagle. Mehr als 30 Schiffe aus Polen, Deutschland, den Niederlanden, Skandinavien und weiteren europäischen Ländern werden erwartet. Ihre Decks können teilweise besichtigt werden, einige Schiffe bieten außerdem zweistündige Ausflugsfahrten auf der Oder an. Für deutsche Besucher besonders interessant: Der Dampfeisbrecher „Stettin“ kommt tatsächlich nach Hause.
Schätze an der Straße der Romanik: Jubiläumstour
Die Straße der Romanik gehört zu den bedeutendsten Kulturstraßen Deutschlands. Auf rund 1.000 Kilometern verbindet sie mehr als 80 romanische Bauwerke in Sachsen-Anhalt – von großen Domen und Klöstern bis zu kleinen Dorfkirchen. Besonders reizvoll ist die Nordroute, die durch die Altmark, das Elbe-Börde-Gebiet und den nördlichen Teil Sachsen-Anhalts führt. Zu den wichtigsten Stationen zählt Magdeburg. Der Magdeburger Dom ist zwar überwiegend gotisch geprägt, steht aber in engem Zusammenhang mit der romanischen Geschichte der Stadt. Ein Höhepunkt der Nordroute ist Jerichow mit dem ehemaligen Prämonstratenserstift. Die romanische Klosterkirche gilt als einer der frühesten und bedeutendsten Backsteinbauten Deutschlands. Ihr harmonisches Mauerwerk macht sie zu einem Wahrzeichen der norddeutschen Romanik.
transpress: Eisenbahnbrücken – Meisterwerke der Technik
Der Band präsentiert rund 125 bedeutende Eisenbahnbrücken – von weltbekannten Bauwerken wie der Göltzschtalbrücke und der Müngstener Brücke bis hin zu weniger bekannten Viadukten und Talbrücken. Historische Fotografien bilden den Schwerpunkt des Buches und vermitteln eindrucksvoll den Wandel von Technik, Landschaft und Verkehr über mehr als ein Jahrhundert hinweg.
Küche im Salento – Dolce Vita zwischen Olivenbäumen, Masserien, Städten und türkisblauem Meer
Perfekt, wie es uns gefällt: bodenständig, ehrlich, einladend, freundlich, auf Augenhöhe. Wer das Ursprüngliche mag im Essen, im Wein, in den landwirtschaftlichen Produkten wie frischem lokalen Gemüse oder leicht bitteren Olivenölen, der ist in Apulien genau richtig. Und wer darüber hinaus auch noch süße Leckereien wie frisches Obst, selbstgemachtes Eis oder vielfältige Mürbeteigtörtchen mit Cremefüllungen oder Käsekuchen mag, der wird noch lange nach der Heimkehr von Apulien und seinen vielen Schätzen träumen.
Polens Weinbautradition und Weinfeste
olen und Wein – das klingt zunächst ungewöhnlich. Doch der Weinbau hat im Land eine lange Geschichte und erlebt seit einigen Jahren eine bemerkenswerte Renaissance. Besonders bekannt ist Zielona Góra (Grünberg) in der Woiwodschaft Lubuskie. Die Stadt gilt als eines der historischen Zentren des polnischen Weinbaus. Rund um Zielona Góra sind inzwischen zahlreiche kleinere Weingüter entstanden, die vor allem Weißweine, aber auch Rosé und Rotweine erzeugen. Zu den Besonderheiten gehören robuste Rebsorten, die mit dem vergleichsweise kühlen Klima zurechtkommen. Höhepunkt des Weinjahres ist das Winobranie, das große Weinlesefest von Zielona Góra. Es findet traditionell im September statt. 2026 kamen bei dem neuntägigen Fest mehr als 40 regionale Weingüter zusammen. Rund um das Rathaus entstand eine regelrechte „Weinstadt“ mit Verkostungen, regionalen Produkten und kulturellen Veranstaltungen. Hinzu kommen Weinbusse, die Besucher direkt zu den Weingütern bringen, sowie Führungen, offene Weinkeller und kommentierte Weinproben. Doch Zielona Góra ist nicht der einzige Ort polnischer Weinkultur. Auch in Regionen wie Niederschlesien, Kleinpolen und dem Karpatenvorland entstehen immer mehr Weinberge. Winzer setzen dabei häufig auf PIWI-Rebsorten, die widerstandsfähiger gegen Krankheiten und für das polnische Klima geeignet sind. Besonders reizvoll für Reisende sind die kleinen Familienweingüter. Dort geht es weniger um industrielle Produktion als um Handwerk, Landschaft und persönliche Begegnungen. Weinproben verbinden sich häufig mit regionaler Küche und Geschichten über die Wiederentdeckung einer Tradition, die in Polen beinahe verloren gegangen war.
Ostseesand, frischer Fisch und viel Sauerstoff im Wydma Resort
Sauerstoff tanken in der normobarischen Kammer.. Wydma Resort in Mrzeżyno gehört zu den angenehmsten Wellnesshotels an der polnischen Ostseeküste. Das Haus liegt nur wenige Schritte vom breiten Sandstrand entfernt, eingebettet in einen Küstenpark und nahe der Promenade sowie dem Hafen. Die 59 komfortablen Zimmer sind modern ausgestattet und bieten eine gute Basis für einen erholsamen Urlaub. Besonders hervorzuheben ist der Spa-Bereich mit Solebecken, Sauna, Whirlpool und Salzgrotte. Auch Massagen und weitere Anwendungen werden angeboten. Die Küche setzt auf regionale Spezialitäten und abwechslungsreiche Buffets. Dank seiner ruhigen Lage, des freundlichen Services und des umfangreichen Wellnessangebots eignet sich das Hotel gleichermaßen für Erholungssuchende, Paare und Ostseeurlauber.
Schlacht ohne Sieger – Besuch in Lützen
Die Gegend um Leipzig ist wie ein aufgeschlagenes Geschichtsbuch. Besonders bekannt wurde die Schlacht bei Lützen am 16. November 1632 in der Nähe der heutigen Stadt Lützen. Dort trafen die schwedischen Truppen auf das kaiserliche Heer unter Albrecht von Wallenstein. Die Schlacht fand bei dichtem Nebel statt und war äußerst verlustreich. Zwar konnten die Schweden am Ende das Schlachtfeld behaupten, doch Gustav Adolf fiel während der Kämpfe. Sein Tod war ein schwerer Schlag für die protestantische Seite und machte ihn zu einer legendären Figur der europäischen Geschichte. Noch heute erinnert in Lützen ein Denkmal an den gefallenen König. Die Schlacht gilt als eines der wichtigsten Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges und zeigt, wie eng politische Macht, Religion und militärische Konflikte damals miteinander verbunden waren.
Wie Rembrandt und Dürer zu Marken wurden
Im Jahr 2025 haben rund 270.000 Besucher/innen die Museen und Schlösser von Hessen Kassel Heritage besucht, alleine 46.000 davon Schloss Wilhelmshöhe. Diese beeindruckenden Zahlen werden in diesem Jahr wahrscheinlich noch übertroffen, denn Hessen Kassel Heritage zeigt mit den Ausstellungen zu Rembrandt und Dürer zwei der größten Maler aller Zeiten.
transpress: Unterwegs mit Museumsbahnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Mit Unterwegs mit Museumsbahnen legen Kristiane Müller-Urban und Eberhard Urban einen ebenso praktischen wie anregenden Reiseführer für Eisenbahnfreunde vor. Das 192 Seiten starke, reich bebilderte Buch stellt mehr als 100 Museums-, Touristik-, Park- und Liliputbahnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor und richtet sich damit nicht nur an eingefleischte Eisenbahnfans, sondern auch an Familien und Ausflügler auf der Suche nach besonderen Reisezielen.

























































