• Mit Volldampf in die Vergangenheit – An Bord der „Prinz Heinrich“

    Die „Prinz Heinrich“ ist weit mehr als ein Museum auf dem Wasser. Sie ist ein lebendiges Denkmal, dessen Dampfmaschinen noch immer zuverlässig arbeiten – und ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was ehrenamtliches Engagement bewirken kann. Wer Ostfriesland besucht, sollte sich dieses einzigartige Erlebnis nicht entgehen lassen.

  • Adresse: Mönchepl. 4, 37574 Einbeck Telefon: 05561 3350

    Das blaue Wunder von Einbeck – von der UNESCO geadelt

    Seit 2018 gehört der Blaudruck zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit. Anders als beim Weltkulturerbe geht es dabei nicht um historische Gebäude, sondern um lebendige Handwerkstechniken und das Wissen, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Einbecker Blaudruck-Werkstatt ist deshalb nicht nur Verkaufsraum, sondern auch Ausbildungs- und Vermittlungsort für ein fast ausgestorbenes Handwerk.

  • Barberini Potsdam

    Symphonie der Farben im Potsdamer Museum Barberini

    Die Ausstellung „Symphonie der Farben. Paul Signac und der Neoimpressionismus“ im Museum Barberini zählt zu den kunsthistorischen Höhepunkten des Jahres. Sie ist vom 4. Juli bis 11. Oktober 2026 zu sehen und stellt die erste umfassende Paul-Signac-Ausstellung in Deutschland seit rund 30 Jahren dar. Gezeigt werden nahezu 100 Gemälde, darunter mehr als ein Drittel von Paul Signac selbst sowie Werke von 17 weiteren Künstlerinnen und Künstlern des Neoimpressionismus. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging aus dem Impressionismus die neue Kunstrichtung des Neoimpressionismus hervor. Mit der Technik des Divisionismus setzten die Neoimpressionisten reine, unvermischte Farben in kleinen Tupfen nebeneinander, sodass ihre Wirkung erst im Auge der Betrachtenden entsteht. Im Zentrum der Ausstellung steht Paul Signac, der nach Georges Seurats frühem Tod zur Schlüsselfigur der Bewegung wurde. Über 90 Werke zeigen seine Entwicklung und die internationale Verbreitung des Neoimpressionismus. Die Schau beleuchtet die Verbindung von Farbtheorie, Harmonie und sozialutopischen Ideen bei Signac sowie seinen Einfluss auf Kunstkreise in Frankreich, Belgien und Deutschland.

  • Hohenzollerngruft.Berlin
  • Hohenzollerngruft.Berlin
  • Hohenzollerngruft.Berlin
  • Hohenzollerngruft.Berlin
  • Hohenzollerngruft.Berlin

Hohenzollerngruft in Berlin wieder geöffnet

Nach fast sechs Jahren Sanierung kann die Hohenzollerngruft im Berliner Dom ab Samstag wieder besucht werden. Die Grablege der brandenburgischen und preußischen Herrscherfamilie zählt neben dem Escorial in Madrid und der Kapuzinergruft in Wien zu den größten dynastischen Familiengrüften in Europa.

  • Apulien.Salento Strand belvedere
  • Salento.Nardo Apulien
  • Salento.Strand.apulien.Rocca

Blaue Flagge an den Stränden von Melendugno in Apulien

Auch in diesem Jahr weht bereits zum 16. Mal in Folge die Blaue Flagge über den Stränden von Melendugno: Torre Specchia, San Foca, Roca, Torre dell’Orso und Torre Sant’Andrea. Damit gehören diese Küstenorte, einschließlich des Yachthafens von San Foca, weiterhin zu den langlebigsten Italiens in Sachen Nachhaltigkeit und Engagement für den Umweltschutz.

  • Schloss Paretz im Havelland, Foto: Weirauch
  • Schloss Paretz im Havelland, Foto: Weirauch
  • Dorfkirche Paretz im Havelland Foto: Weirauch
  • Dorfkirche Paretz Havelland
  • Mühle in Paretz am Ortsausgang

Preußische Sehnsuchtsorte,Teil 2: Paretz

Nur etwa 20 Kilometer westlich von Potsdam liegt Paretz, ein beschauliches Dorf an der Havel, das zu den schönsten historischen Ausflugszielen Brandenburgs zählt. Wer hierher kommt, erlebt keinen prunkvollen Königssitz, sondern einen Ort der Ruhe – genau das, was sich die preußische Königin Luise und ihr Gemahl König Friedrich Wilhelm III. vor mehr als 200 Jahren wünschten. 1797 erwarb der Kronprinz das Gut Paretz und ließ es vom bedeutenden Baumeister David Gilly zu einem klassizistischen Landsitz umbauen. Gleichzeitig entstand ein beispielhaftes Musterdorf der preußischen Landbaukunst. Bis heute ist dieses einmalige Ensemble aus Schloss, Dorf und Park nahezu vollständig erhalten und vermittelt einen Eindruck vom ländlichen Leben um 1800. David Gilly Im Mittelpunkt steht das frühklassizistische Schloss Paretz. Anders als die prunkvollen Residenzen in Berlin oder Potsdam wirkt es bewusst schlicht. Königin Luise liebte diesen Ort, weil sie hier fern der höfischen Etikette mit ihrer Familie unbeschwerte Sommertage verbringen konnte. Die originalgetreu restaurierten Wohnräume mit ihren berühmten handbedruckten Paretzer Papiertapeten, kostbaren Möbeln und Gemälden vermitteln noch heute die Atmosphäre jener Zeit. Königin Luise Friedrich Wilhelm III. Ebenso sehenswert sind der weitläufige Schlosspark, die historische Dorfkirche mit der

  • Foto: Jörg Berghoff
  • Foto: Jörg Berghoff
  • Foto: Jörg Berghoff
  • Im Theater von Oulu wird unter anderem die samische Oper „Ovlla“ aufgeführt.
  • Foto: Jörg Berghoff

Kulturhauptstadt Oulu 2026 – Magie des Nordens

Oulu, eine Stadt im Norden Finnlands (in der Region Nordostbottnien), trägt 2026 den Titel Europäische Kulturhauptstadt. Zusammen mit der slowakischen Stadt Trenčín ist Oulu eine der beiden Kulturhauptstädte des Jahres 2026. Die offizielle Saison begann Mitte Januar 2026 mit einem großen Eröffnungsfestival und einem vielfältigen Kulturprogramm. Oulus Programm steht unter dem Motto „Cultural Climate Change“ (kultureller Klimawandel). Dabei geht es darum, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, kulturelle Vielfalt und Kooperation über Kunst, Musik, Performance, Technologie und Gemeinschaftsprojekte sichtbar zu machen. Für 2026 sind tausende Veranstaltungen geplant: Konzerte, Ausstellungen, Performances, Festivals, Workshops und Gemeinschaftsaktionen. Viele Angebote beziehen nicht nur das Stadtzentrum von Oulu, sondern auch Partnergemeinden in Nordfinnland ein.

  • Moschee Potsdam Dampfmaschinenhaus
  • Moschee Potsdam Dampfmaschinenhaus
  • Moschee Potsdam Dampfmaschinenhaus
  • Sanssouci Potsdam
  • Blick auf den Weinberg und Schloss Sanssouci, Foto: D.Weirauch

Moschee als Pumpenhaus

Das Dampfmaschinenhaus in Potsdam, oft auch als „Moschee“ bezeichnet, ist ein außergewöhnliches historisches Bauwerk, das auf den ersten Blick tatsächlich wie ein islamisches Gotteshaus wirkt. Dieser Eindruck täuscht jedoch, denn das Gebäude hatte nie eine religiöse Funktion. Es wurde in den Jahren 1841 bis 1843 im Auftrag von Friedrich Wilhelm IV. errichtet und von dem Architekten Ludwig Persius entworfen.

  • Grotte de Poesie Blaues Band
  • Apulien - Melendugno
  • Melendugno San Foca Salento Foto: Carmen Mancarella
  • Apulien.Salento.Berlin
  • Apulien.Salento.Berlin

Weiße Strände, alte Kirchen und Überraschungen in Melendugno

Auf Entdeckungsreise zu den Schönheiten des Salento. Melendugno auf der ITB 2026. Der Bürgermeister von Melendugno, Maurizio Cisternino, und die Stadträtin für territoriales Marketing und Kommunikation, Roberta Montinaro, werden Journalisten auf eine Entdeckungsreise durch die Schönheiten von Melendugno mitnehmen: von den an der Adria gelegenen Küstenorten über die historischen Zentren von Melendugno und Borgagne mit ihren Barockkirchen bis hin zu den typischen Produkten: natives Olivenöl extra und Honig, von denen Melendugno seinen Namen hat.

  • Blick auf das Kriminalpanoptikum Rechtsgeschichte
  • Harz.Volkmannrode.Rügegericht.Sachsen-Anhalt Harz
  • Steinkreuz.Schlesien Rechtsgeschichte
  • Blick auf das Theodor-Storm-Museum in Heilbad Heiligenstadt in Thüringen Foto: Weirauch
  • Der Bremer Roland, eine 1404 errichtete Rolandstatue auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, ist ein Wahrzeichen Bremens und gilt als ältester erhaltener Steinroland. Seit 1973 steht der Roland unter Denkmalschutz und wurde. Im Jahr 2004 gemeinsam mit dem Rathaus von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.

André Niedostadek: Recht sehenswert! – der juristische Reisebegleiter

Buchtipp: Prof. Dr. André Niedostadek lädt ein zu einer faszinierenden Entdeckungstour quer durch Deutschland. Ein ungewöhnlicher Reisebegleiter für Reisefreudige, Wissbegierige und alle, die das Besondere lieben. Die Reise führt zu den Anfängen der Rechtsprechung, zu kuriosen Rechtsbräuchen und zu erstaunlichen Exponaten. Bekannte Orte mit großer historischer Bedeutung stehen dabei neben verborgenen Kleinoden, die ihre ganz eigenen, teils unerzählten Geschichten offenbaren. Erschienen im Beck Verlag.

  • Bauhaus Dessau Dessau-Bauhaus Sachsen- Anhalt Gartenreich Dessau Wörlitz
  • Dessau.Kornhaus Bauhaus UNESCO Weltkulturerbe
  • Dessau.Bauhaus.Wörlitz Meisterhäuser
  • Gartenreich Dessau Wörlitz Welterbe
  • Bauhaus Dessau Bauhaus Dessau Sachsen-Anhalt

Dessau: Bauhausjubiläum 2026

100 Jahre Bauhausin Dessau. Nicht einmal eineinhalb Jahrzehnte war es aktiv und wurde doch zu einem der folgenreichsten Reformprojekte in der Kunst- und Baugeschichte: das Bauhaus, eigentlich nur eine Hochschule für Architektur, Gestaltung, Kunst und Kunstgewerbe. Und gleichzeitig so viel mehr als das, denn das Bauhaus und seine berühmten Meisterinnen und Meister wollten nicht einfach lehren, sondern alles unter ein (meist flaches) Dach bringen: Lehre und Leben, Handwerk und Kunst. Gegründet von Walter Gropius 1919 in Weimar, zog das Bauhaus 1926 nach Dessau um.

  • Foto: Jörg Berghoff
  • Foto: Jörg Berghoff
  • Halle-Museum-5-PRB Foto: Jörg Berghoff
  • Halle-Museum-Schamanin Jörg Berghiff
  • Foto: Jörg Berghoff

„Die Schamanin“ – Mit Federschmuck ins Grab – Sonderausstellung im Landesmuseum Halle

Im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle folgt derzeit  die Sonderausstellung „Die Schamanin“ bis 1. November den frühesten Spuren schamanistischer Praktiken und beleuchtet die Mittelsteinzeit als eine Phase tiefgreifender kultureller Veränderungen mit Exponaten aus internationalen Sammlungen, unter anderem aus Schweden, Dänemark und Spanien. Nie zuvor wurde in Mitteleuropa eine vergleichbar aufwendige Sonderausstellung zum urgeschichtlichen Schamanismus und zur Mittelsteinzeit gezeigt. Staunenswerter Hintergrund: 1934 wurde bei Ausschachtungsarbeiten im Kurpark von Bad Dürrenberg ein Grab aus der Zeit um 7.000 v. Chr. (Mittelsteinzeit) entdeckt. Zahlreiche Indizien sprechen dafür, dass es sich bei der ausgesprochen reich und mit einem Säugling in den Armen bestatteten Frau um die spirituelle Anführerin ihrer Gruppe, eine Schamanin, handelt. Die neue Sonderausstellung widmet sich dieser besonderen Frau und ihrer Zeit.

  • nicko cruises Chef Guido Laukamp. Foto: Weirauch
  • Foto: nicko cruises
  • nicko cruises Vasco da gama
  • nicko vision auf der Donau

nicko cruises setzt Segel auf 2027/28

Nicko cruises setzt auf Wachstum. Zur ITB präsentierte nicko cruises seine Neuigkeiten für das Kreuzfahrtjahr 2027/28.  Zu den Highlights der kommenden Saison zählen ein Schiffsneubau für den Rhein, das Kreuzfahrt-Comeback auf dem Yangtze in China sowie neue Flussreisen auf der Gironde. Zudem stellte das Stuttgarter Kreuzfahrtunternehmen seine fünfte Weltreise mit der VASCO DA GAMA vor und gewährte Einblicke in die aktuellen Unternehmensentwicklungen.

  • Nicht weit von der Ostsee befindet sich das Linea Mare in Pobierowo. Foto: Linera Mare
  • Foto: lineamare.pl
  • Foto: Linea mare
  • Foto: lineamare.pl
  • Foto: Linea Mare Hotel Polen

Hotel Linea Mare – Wellness und Erlebnisse an der polnischen Ostsee

einfachraus besuchte das beliebte 2023 eröffnete Apartment- und Hotelresort im Ostseebad Pobierowo an der polnischen Ostseeküste. Das Hotel ist auf Familien ausgerichtet: Kinderpools & Wasserattraktionen Spielplatz + Animationen (Mini-Disco, Spiele, Wettbewerbe) Kinder-Menü im Restaurant Babybetten & Ausstattung für Kleinkinder viele Aktivitäten den ganzen Tag. Zudem sind hunde erlaubt, die wohnen mit Frauchen oder Herrchen im Erdgeschoss des Hotels.

  • Barberini.Potsdam Impressionismus Max Liebermann
  • Barberini.Potsdam Impressionismus Max Liebermann
  • Max Liebermann Gartenbank unter dem Kastanienbaum, 1916, Privatsammlkung
  • Max Liebermann Freistunde im Amsterdamer Waisenhaus, 1881/82 Foto: Weirauch

Was für ein Licht – Museum Barberini: „Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“

Das Museum Barberini in Potsdam widmet seine neue Ausstellung den deutschen Impressionisten. Unter dem Titel „Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ werden bis zum 7. Juni mehr als 110 Werke aus über 60 internationalen Sammlungen gezeigt.Im Mittelpunkt stehe der Berliner Künstler Max Liebermann (1847–1935) in seinen Rollen als Künstler, Sammler und Präsident der Künstlervereinigung Berliner Secession. Das Museum Barberini hatte bereits in den vergangenen Jahren Ausstellungen zum Impressionismus in Russland und Holland gezeigt.