
Porto Cesareo lebt vom Tourismus und vom Fischfang. In den unter Naturschutz stehenden Buchten gedeiht eine üppige Meeresflora, die einen schier unerschöpflichen Fischreichtum begünstigt. Die mit den Karpfen verwandten Barben, die man hier hauptsächlich fängt, werden bis in die Nachbarprovinzen exportiert. Romantisch zeigt sich Porto Cesareo am breiten Hafenkai. In den Abendstunden herrscht hier ein reges Treiben. Fischerboote sind unterwegs, der Blick auf die vorgelagerten Badeinseln erfreut das Auge, gute Fischrestaurants laden ein, und auch das Eis schmeckt lecker. Ganz unbeeindruckt vom lebhaften Treiben zeigt sich der massive Küstenwachturm Torre Cesareo, der im 16. Jahrhundert auf Befehl von Kaiser Karl V. errichtet wurde.
Wir besuchten das Meeresmuseum, darunter eine umfangreiche Muschelsammlung und zahlreiche Flora- und Faunakuriositäten aus dem Ionischen Meer.
Informationen
Informationsbüro am südlichen Ende der Uferstraße am Weltkriegsdenkmal
Piazzale Gasperi, Port Cesareo
Hier übernachtet man gut:
Conchiglia Azzurra Resort & Spa
Via del Bacini 1, 73010 Porto Cesareo
www.conchigliazzurra.com
info@conchigliazzurra.com
Das Hotel ist rund 800 Meter vom Zentrum von Porto Cesareo entfernt. Um an das Meer zu kommen, muss man nur die Straße vor dem Hotel überqueren. Das Hotel ist im mediterranen Stil eingerichtet. Der Service ist gut.
Museo di Biologia Marina „Pietro Parenzan“
http://museobiologiamarina.unisalento.it
Buchtipp: ein sehr aktueller und überaus kenntnisreicher Reiseführer zu Apulien aus dem Michael-Müller-Verlag:
Andreas Haller: Reiseführer Apulien, Michael Müller Verlag, 420 Seiten + herausnehmbare Karte (1:450.000), farbig, 194 Fotos, ISBN 978-3-95654-410-1, 21,90 EUR , hier geht es zum _Verlag Michael Müller.




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