Hohenzollerngruft in Berlin wieder geöffnet
Nach fast sechs Jahren Sanierung kann die Hohenzollerngruft im Berliner Dom ab Samstag wieder besucht werden. Die Grablege der brandenburgischen und preußischen Herrscherfamilie zählt neben dem Escorial in Madrid und der Kapuzinergruft in Wien zu den größten dynastischen Familiengrüften in Europa.
Blaue Flagge an den Stränden von Melendugno in Apulien
Auch in diesem Jahr weht bereits zum 16. Mal in Folge die Blaue Flagge über den Stränden von Melendugno: Torre Specchia, San Foca, Roca, Torre dell’Orso und Torre Sant’Andrea. Damit gehören diese Küstenorte, einschließlich des Yachthafens von San Foca, weiterhin zu den langlebigsten Italiens in Sachen Nachhaltigkeit und Engagement für den Umweltschutz.
Geistiger Harz, Klöster, Kulinarik und mehr
Auf dem Harzer Klosterwanderweg vom Goslar aus verbindet sich das Erholungspotential für Körper, Geist und Seele vortrefflich mit Kulturgenuss vom Feinsten. Wie an einer Perlenschnur und in ungewöhnlicher Dichte erleben Wanderer und Pilger eine vielfältige Kloster- und Kirchenlandschaft. Kein Wunder: Über Jahrhunderte haben die Harzer Klöster die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung des Harzes geprägt. Wir besuchten zwei Etappen und drei Klöster undn och viel mehr im Westharz.
Tier- und Themenwelt Pairi Daiza – weit mehr als ein Zoo
Hinter Pairi Daiza verbirgt sich weit mehr als ein klassischer Zoo. Der Name bedeutet sinngemäß „geschlossener Garten“ bzw. Paradies – und genau so ist der Park konzipiert: als Reise durch verschiedene Kontinente, Kulturen und Landschaften. Auf rund fünf Kontinenten-Themenwelten begegnen Besucher mehr als 7.500 Tieren aus über 1.000 Arten. Pairi Daiza wurde vom Freizeitportal Parkscout erneut zum besten Tierpark Europas gewählt. Im Frühjahr 2026 wurde die neueste Attraktion „Edenya“ eröffnet, das größte tropische Gewächshaus der Welt. Unter einer vier Hektar umfassenden Glaskuppel enthüllt Edenya eine tropische Welt, in der das Leben in all seiner Fülle erblüht: eine majestätische Wasserfalllandschaft, kristallklare Flüsse, lebendige Dschungelvegetation und ein lichtdurchfluteter Strand. Ein immersives Erlebnis, bei dem jeder Schritt eine neue, ebenso eindrucksvolle wie inspirierende Landschaft offenbart.
Preußische Sehnsuchtsorte,Teil 2: Paretz
Nur etwa 20 Kilometer westlich von Potsdam liegt Paretz, ein beschauliches Dorf an der Havel, das zu den schönsten historischen Ausflugszielen Brandenburgs zählt. Wer hierher kommt, erlebt keinen prunkvollen Königssitz, sondern einen Ort der Ruhe – genau das, was sich die preußische Königin Luise und ihr Gemahl König Friedrich Wilhelm III. vor mehr als 200 Jahren wünschten. 1797 erwarb der Kronprinz das Gut Paretz und ließ es vom bedeutenden Baumeister David Gilly zu einem klassizistischen Landsitz umbauen. Gleichzeitig entstand ein beispielhaftes Musterdorf der preußischen Landbaukunst. Bis heute ist dieses einmalige Ensemble aus Schloss, Dorf und Park nahezu vollständig erhalten und vermittelt einen Eindruck vom ländlichen Leben um 1800. David Gilly Im Mittelpunkt steht das frühklassizistische Schloss Paretz. Anders als die prunkvollen Residenzen in Berlin oder Potsdam wirkt es bewusst schlicht. Königin Luise liebte diesen Ort, weil sie hier fern der höfischen Etikette mit ihrer Familie unbeschwerte Sommertage verbringen konnte. Die originalgetreu restaurierten Wohnräume mit ihren berühmten handbedruckten Paretzer Papiertapeten, kostbaren Möbeln und Gemälden vermitteln noch heute die Atmosphäre jener Zeit. Königin Luise Friedrich Wilhelm III. Ebenso sehenswert sind der weitläufige Schlosspark, die historische Dorfkirche mit der
Kulturhauptstadt Oulu 2026 – Magie des Nordens
Oulu, eine Stadt im Norden Finnlands (in der Region Nordostbottnien), trägt 2026 den Titel Europäische Kulturhauptstadt. Zusammen mit der slowakischen Stadt Trenčín ist Oulu eine der beiden Kulturhauptstädte des Jahres 2026. Die offizielle Saison begann Mitte Januar 2026 mit einem großen Eröffnungsfestival und einem vielfältigen Kulturprogramm. Oulus Programm steht unter dem Motto „Cultural Climate Change“ (kultureller Klimawandel). Dabei geht es darum, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, kulturelle Vielfalt und Kooperation über Kunst, Musik, Performance, Technologie und Gemeinschaftsprojekte sichtbar zu machen. Für 2026 sind tausende Veranstaltungen geplant: Konzerte, Ausstellungen, Performances, Festivals, Workshops und Gemeinschaftsaktionen. Viele Angebote beziehen nicht nur das Stadtzentrum von Oulu, sondern auch Partnergemeinden in Nordfinnland ein.
Moschee als Pumpenhaus
Das Dampfmaschinenhaus in Potsdam, oft auch als „Moschee“ bezeichnet, ist ein außergewöhnliches historisches Bauwerk, das auf den ersten Blick tatsächlich wie ein islamisches Gotteshaus wirkt. Dieser Eindruck täuscht jedoch, denn das Gebäude hatte nie eine religiöse Funktion. Es wurde in den Jahren 1841 bis 1843 im Auftrag von Friedrich Wilhelm IV. errichtet und von dem Architekten Ludwig Persius entworfen.
Weiße Strände, alte Kirchen und Überraschungen in Melendugno
Auf Entdeckungsreise zu den Schönheiten des Salento. Melendugno auf der ITB 2026. Der Bürgermeister von Melendugno, Maurizio Cisternino, und die Stadträtin für territoriales Marketing und Kommunikation, Roberta Montinaro, werden Journalisten auf eine Entdeckungsreise durch die Schönheiten von Melendugno mitnehmen: von den an der Adria gelegenen Küstenorten über die historischen Zentren von Melendugno und Borgagne mit ihren Barockkirchen bis hin zu den typischen Produkten: natives Olivenöl extra und Honig, von denen Melendugno seinen Namen hat.
André Niedostadek: Recht sehenswert! – der juristische Reisebegleiter
Buchtipp: Prof. Dr. André Niedostadek lädt ein zu einer faszinierenden Entdeckungstour quer durch Deutschland. Ein ungewöhnlicher Reisebegleiter für Reisefreudige, Wissbegierige und alle, die das Besondere lieben. Die Reise führt zu den Anfängen der Rechtsprechung, zu kuriosen Rechtsbräuchen und zu erstaunlichen Exponaten. Bekannte Orte mit großer historischer Bedeutung stehen dabei neben verborgenen Kleinoden, die ihre ganz eigenen, teils unerzählten Geschichten offenbaren. Erschienen im Beck Verlag.
Dessau: Bauhausjubiläum 2026
100 Jahre Bauhausin Dessau. Nicht einmal eineinhalb Jahrzehnte war es aktiv und wurde doch zu einem der folgenreichsten Reformprojekte in der Kunst- und Baugeschichte: das Bauhaus, eigentlich nur eine Hochschule für Architektur, Gestaltung, Kunst und Kunstgewerbe. Und gleichzeitig so viel mehr als das, denn das Bauhaus und seine berühmten Meisterinnen und Meister wollten nicht einfach lehren, sondern alles unter ein (meist flaches) Dach bringen: Lehre und Leben, Handwerk und Kunst. Gegründet von Walter Gropius 1919 in Weimar, zog das Bauhaus 1926 nach Dessau um.
„Die Schamanin“ – Mit Federschmuck ins Grab – Sonderausstellung im Landesmuseum Halle
Im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle folgt derzeit die Sonderausstellung „Die Schamanin“ bis 1. November den frühesten Spuren schamanistischer Praktiken und beleuchtet die Mittelsteinzeit als eine Phase tiefgreifender kultureller Veränderungen mit Exponaten aus internationalen Sammlungen, unter anderem aus Schweden, Dänemark und Spanien. Nie zuvor wurde in Mitteleuropa eine vergleichbar aufwendige Sonderausstellung zum urgeschichtlichen Schamanismus und zur Mittelsteinzeit gezeigt. Staunenswerter Hintergrund: 1934 wurde bei Ausschachtungsarbeiten im Kurpark von Bad Dürrenberg ein Grab aus der Zeit um 7.000 v. Chr. (Mittelsteinzeit) entdeckt. Zahlreiche Indizien sprechen dafür, dass es sich bei der ausgesprochen reich und mit einem Säugling in den Armen bestatteten Frau um die spirituelle Anführerin ihrer Gruppe, eine Schamanin, handelt. Die neue Sonderausstellung widmet sich dieser besonderen Frau und ihrer Zeit.
Michelinsterne regnen über Polen
Guide Michelin vergibt erstmals für Polern landesweit Auszeichnungen. Polen bekommt 2026 seinen Moment im weltweiten Fine-Dining-Spotlight: Im neuen Michelin-Guide 2026 werden zum ersten Mal Restaurants im ganzen Land vorgestellt. Insgesamt sind es 196 Adressen von der Ostseeküste bis zur Karpatenregion. Für zehn Restaurants regnete es Sterne – darunter vier Neulinge. Mit Beata Śmiechowska erhielt zudem erstmals eine Frau die begehrte Auszeichnung.























































