• Der von Lucas Cranach d. Ä. und seinem Sohn Lucas Cranach d. J. gemalte Altar, allgemein als „Reformations-Altar“ bezeichnet. Foto: D.Weirauch

    Stadtkirche Wittenberg – Mutterkirche der Reformation

    Wer die Lutherstadt Wittenberg besucht, sollte sich für die Stadtkirche St. Marien Zeit nehmen. Sie ist nicht nur das älteste Gebäude der Stadt, sondern einer der authentischsten Orte der Reformation. Seit 1996 gehört sie zum UNESCO-Welterbe „Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg“.

  • WydmaSpa.Resort

    Zwischen Ostseewald und Normobaria – eine Auszeit im Wydma Resort

    Mrzeżyno – auf Deutsch Treptower Deep – ist ein Ort für Menschen, die das Meer nicht nur sehen, sondern spüren wollen. Westlich von Kołobrzeg liegt das kleine Seebad dort, wo die Rega in die Ostsee mündet. Hinter dem Ort beginnt ein weitgehend unverbauter Küstenstreifen: Dünen, Kiefernwald und ein breiter Sandstrand prägen die Landschaft. Genau hier, nur rund 80 Meter vom Meer entfernt, liegt das Wydma Resort & SPA. Direkt hinter den Dünen, nur wenige Schritte vom Ostseestrand entfernt, liegt das Wydma Resort & SPA in Mrzeżyno – dem früheren Treptower Deep. Das ganzjährig geöffnete Resort verbindet Urlaub an der polnischen Ostseeküste mit Wellness, Physiotherapie und Gesundheitsangeboten. Wer Ruhe sucht, lange Strandspaziergänge liebt und seinem Aufenthalt zugleich eine Wellness- oder Gesundheitsnote geben möchte, findet hier ein interessantes Ziel. Das Resort befindet sich an der ulica Marynarska 2, mitten in einem grünen Küstenpark. Zum Sandstrand sind es weniger als 100 Meter.

  • Mühlentour im Naturpark Dübener Heide  

    Der Naturpark Dübener Heide ist ein Kleinod für Naturfreunde und Großstädter zugleich. Eingebettet in den natürlichen Flusslandschaften von Elbe und Mulde, verströmt der größte Mischwald Mitteldeutschlands die Frische einer eiszeitlich geprägten Hügellandschaft. Hier kann man Naturerlebnis und Vitalurlaub bestens kombinieren. Wie eine grüne Insel liegt die Dübener Heide zwischen Elbe und Mulde, zwischen Leipzig, Halle, Lutherstadt Wittenberg und Torgau. Auf rund 77.000 Hektar erstreckt sich eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete des mitteldeutschen Tieflandes. Seit 1992/93 ist die länderübergreifende Landschaft in Sachsen und Sachsen-Anhalt als Naturpark geschützt.

  • Hohenzollerngruft.Berlin
  • Hohenzollerngruft.Berlin
  • Hohenzollerngruft.Berlin
  • Hohenzollerngruft.Berlin
  • Hohenzollerngruft.Berlin

Hohenzollerngruft in Berlin wieder geöffnet

Nach fast sechs Jahren Sanierung kann die Hohenzollerngruft im Berliner Dom ab Samstag wieder besucht werden. Die Grablege der brandenburgischen und preußischen Herrscherfamilie zählt neben dem Escorial in Madrid und der Kapuzinergruft in Wien zu den größten dynastischen Familiengrüften in Europa.

  • Apulien.Salento Strand belvedere
  • Salento.Nardo Apulien
  • Salento.Strand.apulien.Rocca

Blaue Flagge an den Stränden von Melendugno in Apulien

Auch in diesem Jahr weht bereits zum 16. Mal in Folge die Blaue Flagge über den Stränden von Melendugno: Torre Specchia, San Foca, Roca, Torre dell’Orso und Torre Sant’Andrea. Damit gehören diese Küstenorte, einschließlich des Yachthafens von San Foca, weiterhin zu den langlebigsten Italiens in Sachen Nachhaltigkeit und Engagement für den Umweltschutz.

  • Walkenried.Kloster.Harz Niedersachsen Kloster Wanderweg
  • Cornelia und Florian Mangold, beide sind Konditormeister Foto: Weirauch
  • Wöltingerode.Kloster Niedersachsen Harz
  • Harz.Torfhaus Niedersachsen

Geistiger Harz, Klöster, Kulinarik und mehr

Auf dem Harzer Klosterwanderweg vom Goslar aus verbindet sich das Erholungspotential für Körper, Geist und Seele vortrefflich mit Kulturgenuss vom Feinsten. Wie an einer Perlenschnur und in ungewöhnlicher Dichte erleben Wanderer und Pilger eine vielfältige Kloster- und Kirchenlandschaft. Kein Wunder: Über Jahrhunderte haben die Harzer Klöster die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung des Harzes geprägt. Wir besuchten zwei Etappen und drei Klöster undn och viel mehr im Westharz.

  • Der Rote Panda wird in Pairi Daiza besonders umhegt.
  • Im asiatischen Bereich nimmt China mit Tempeln und Gärten einen großen Platz ein.
  • Das neue Edenya in Pairi Daiza ist das größte Gewächshaus der Welt
  • Die faszinierende Unterwasserwelt kann man in Edenya hautnah erleben.
  • Der Haupteingang zum Tier- und Themenpark Pairi Daiza besitzt einen großen Brunnen.

Tier- und Themenwelt Pairi Daiza – weit mehr als ein Zoo

Hinter Pairi Daiza verbirgt sich weit mehr als ein klassischer Zoo. Der Name bedeutet sinngemäß „geschlossener Garten“ bzw. Paradies – und genau so ist der Park konzipiert: als Reise durch verschiedene Kontinente, Kulturen und Landschaften. Auf rund fünf Kontinenten-Themenwelten begegnen Besucher mehr als 7.500 Tieren aus über 1.000 Arten. Pairi Daiza wurde vom Freizeitportal Parkscout erneut zum besten Tierpark Europas gewählt. Im Frühjahr 2026 wurde die neueste Attraktion „Edenya“ eröffnet, das größte tropische Gewächshaus der Welt. Unter einer vier Hektar umfassenden Glaskuppel enthüllt Edenya eine tropische Welt, in der das Leben in all seiner Fülle erblüht: eine majestätische Wasserfalllandschaft, kristallklare Flüsse, lebendige Dschungelvegetation und ein lichtdurchfluteter Strand. Ein immersives Erlebnis, bei dem jeder Schritt eine neue, ebenso eindrucksvolle wie inspirierende Landschaft offenbart.

  • Schloss Paretz im Havelland, Foto: Weirauch
  • Schloss Paretz im Havelland, Foto: Weirauch
  • Dorfkirche Paretz im Havelland Foto: Weirauch
  • Dorfkirche Paretz Havelland
  • Mühle in Paretz am Ortsausgang

Preußische Sehnsuchtsorte,Teil 2: Paretz

Nur etwa 20 Kilometer westlich von Potsdam liegt Paretz, ein beschauliches Dorf an der Havel, das zu den schönsten historischen Ausflugszielen Brandenburgs zählt. Wer hierher kommt, erlebt keinen prunkvollen Königssitz, sondern einen Ort der Ruhe – genau das, was sich die preußische Königin Luise und ihr Gemahl König Friedrich Wilhelm III. vor mehr als 200 Jahren wünschten. 1797 erwarb der Kronprinz das Gut Paretz und ließ es vom bedeutenden Baumeister David Gilly zu einem klassizistischen Landsitz umbauen. Gleichzeitig entstand ein beispielhaftes Musterdorf der preußischen Landbaukunst. Bis heute ist dieses einmalige Ensemble aus Schloss, Dorf und Park nahezu vollständig erhalten und vermittelt einen Eindruck vom ländlichen Leben um 1800. David Gilly Im Mittelpunkt steht das frühklassizistische Schloss Paretz. Anders als die prunkvollen Residenzen in Berlin oder Potsdam wirkt es bewusst schlicht. Königin Luise liebte diesen Ort, weil sie hier fern der höfischen Etikette mit ihrer Familie unbeschwerte Sommertage verbringen konnte. Die originalgetreu restaurierten Wohnräume mit ihren berühmten handbedruckten Paretzer Papiertapeten, kostbaren Möbeln und Gemälden vermitteln noch heute die Atmosphäre jener Zeit. Königin Luise Friedrich Wilhelm III. Ebenso sehenswert sind der weitläufige Schlosspark, die historische Dorfkirche mit der

  • Foto: Jörg Berghoff
  • Foto: Jörg Berghoff
  • Foto: Jörg Berghoff
  • Im Theater von Oulu wird unter anderem die samische Oper „Ovlla“ aufgeführt.
  • Foto: Jörg Berghoff

Kulturhauptstadt Oulu 2026 – Magie des Nordens

Oulu, eine Stadt im Norden Finnlands (in der Region Nordostbottnien), trägt 2026 den Titel Europäische Kulturhauptstadt. Zusammen mit der slowakischen Stadt Trenčín ist Oulu eine der beiden Kulturhauptstädte des Jahres 2026. Die offizielle Saison begann Mitte Januar 2026 mit einem großen Eröffnungsfestival und einem vielfältigen Kulturprogramm. Oulus Programm steht unter dem Motto „Cultural Climate Change“ (kultureller Klimawandel). Dabei geht es darum, aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, kulturelle Vielfalt und Kooperation über Kunst, Musik, Performance, Technologie und Gemeinschaftsprojekte sichtbar zu machen. Für 2026 sind tausende Veranstaltungen geplant: Konzerte, Ausstellungen, Performances, Festivals, Workshops und Gemeinschaftsaktionen. Viele Angebote beziehen nicht nur das Stadtzentrum von Oulu, sondern auch Partnergemeinden in Nordfinnland ein.

  • Moschee Potsdam Dampfmaschinenhaus
  • Moschee Potsdam Dampfmaschinenhaus
  • Moschee Potsdam Dampfmaschinenhaus
  • Sanssouci Potsdam
  • Blick auf den Weinberg und Schloss Sanssouci, Foto: D.Weirauch

Moschee als Pumpenhaus

Das Dampfmaschinenhaus in Potsdam, oft auch als „Moschee“ bezeichnet, ist ein außergewöhnliches historisches Bauwerk, das auf den ersten Blick tatsächlich wie ein islamisches Gotteshaus wirkt. Dieser Eindruck täuscht jedoch, denn das Gebäude hatte nie eine religiöse Funktion. Es wurde in den Jahren 1841 bis 1843 im Auftrag von Friedrich Wilhelm IV. errichtet und von dem Architekten Ludwig Persius entworfen.

  • Grotte de Poesie Blaues Band
  • Apulien - Melendugno
  • Melendugno San Foca Salento Foto: Carmen Mancarella
  • Apulien.Salento.Berlin
  • Apulien.Salento.Berlin

Weiße Strände, alte Kirchen und Überraschungen in Melendugno

Auf Entdeckungsreise zu den Schönheiten des Salento. Melendugno auf der ITB 2026. Der Bürgermeister von Melendugno, Maurizio Cisternino, und die Stadträtin für territoriales Marketing und Kommunikation, Roberta Montinaro, werden Journalisten auf eine Entdeckungsreise durch die Schönheiten von Melendugno mitnehmen: von den an der Adria gelegenen Küstenorten über die historischen Zentren von Melendugno und Borgagne mit ihren Barockkirchen bis hin zu den typischen Produkten: natives Olivenöl extra und Honig, von denen Melendugno seinen Namen hat.

  • Blick auf das Kriminalpanoptikum Rechtsgeschichte
  • Harz.Volkmannrode.Rügegericht.Sachsen-Anhalt Harz
  • Steinkreuz.Schlesien Rechtsgeschichte
  • Blick auf das Theodor-Storm-Museum in Heilbad Heiligenstadt in Thüringen Foto: Weirauch
  • Der Bremer Roland, eine 1404 errichtete Rolandstatue auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, ist ein Wahrzeichen Bremens und gilt als ältester erhaltener Steinroland. Seit 1973 steht der Roland unter Denkmalschutz und wurde. Im Jahr 2004 gemeinsam mit dem Rathaus von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt.

André Niedostadek: Recht sehenswert! – der juristische Reisebegleiter

Buchtipp: Prof. Dr. André Niedostadek lädt ein zu einer faszinierenden Entdeckungstour quer durch Deutschland. Ein ungewöhnlicher Reisebegleiter für Reisefreudige, Wissbegierige und alle, die das Besondere lieben. Die Reise führt zu den Anfängen der Rechtsprechung, zu kuriosen Rechtsbräuchen und zu erstaunlichen Exponaten. Bekannte Orte mit großer historischer Bedeutung stehen dabei neben verborgenen Kleinoden, die ihre ganz eigenen, teils unerzählten Geschichten offenbaren. Erschienen im Beck Verlag.

  • Bauhaus Dessau Dessau-Bauhaus Sachsen- Anhalt Gartenreich Dessau Wörlitz
  • Dessau.Kornhaus Bauhaus UNESCO Weltkulturerbe
  • Dessau.Bauhaus.Wörlitz Meisterhäuser
  • Gartenreich Dessau Wörlitz Welterbe
  • Bauhaus Dessau Bauhaus Dessau Sachsen-Anhalt

Dessau: Bauhausjubiläum 2026

100 Jahre Bauhausin Dessau. Nicht einmal eineinhalb Jahrzehnte war es aktiv und wurde doch zu einem der folgenreichsten Reformprojekte in der Kunst- und Baugeschichte: das Bauhaus, eigentlich nur eine Hochschule für Architektur, Gestaltung, Kunst und Kunstgewerbe. Und gleichzeitig so viel mehr als das, denn das Bauhaus und seine berühmten Meisterinnen und Meister wollten nicht einfach lehren, sondern alles unter ein (meist flaches) Dach bringen: Lehre und Leben, Handwerk und Kunst. Gegründet von Walter Gropius 1919 in Weimar, zog das Bauhaus 1926 nach Dessau um.

  • Foto: Jörg Berghoff
  • Foto: Jörg Berghoff
  • Halle-Museum-5-PRB Foto: Jörg Berghoff
  • Halle-Museum-Schamanin Jörg Berghiff
  • Foto: Jörg Berghoff

„Die Schamanin“ – Mit Federschmuck ins Grab – Sonderausstellung im Landesmuseum Halle

Im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle folgt derzeit  die Sonderausstellung „Die Schamanin“ bis 1. November den frühesten Spuren schamanistischer Praktiken und beleuchtet die Mittelsteinzeit als eine Phase tiefgreifender kultureller Veränderungen mit Exponaten aus internationalen Sammlungen, unter anderem aus Schweden, Dänemark und Spanien. Nie zuvor wurde in Mitteleuropa eine vergleichbar aufwendige Sonderausstellung zum urgeschichtlichen Schamanismus und zur Mittelsteinzeit gezeigt. Staunenswerter Hintergrund: 1934 wurde bei Ausschachtungsarbeiten im Kurpark von Bad Dürrenberg ein Grab aus der Zeit um 7.000 v. Chr. (Mittelsteinzeit) entdeckt. Zahlreiche Indizien sprechen dafür, dass es sich bei der ausgesprochen reich und mit einem Säugling in den Armen bestatteten Frau um die spirituelle Anführerin ihrer Gruppe, eine Schamanin, handelt. Die neue Sonderausstellung widmet sich dieser besonderen Frau und ihrer Zeit.

Michelinsterne regnen über Polen

Guide Michelin vergibt erstmals für Polern landesweit Auszeichnungen. Polen bekommt 2026 seinen Moment im weltweiten Fine-Dining-Spotlight: Im neuen Michelin-Guide 2026 werden zum ersten Mal Restaurants im ganzen Land vorgestellt. Insgesamt sind es 196 Adressen von der Ostseeküste bis zur Karpatenregion. Für zehn Restaurants regnete es Sterne – darunter vier Neulinge. Mit Beata Śmiechowska erhielt zudem erstmals eine Frau die begehrte Auszeichnung.