Auf den Spuren des Bauhauses in Wrocław

2024-12-05T20:28:44+01:0013. März 2019|Kategorien: Polen, Reise|Tags: , , , |

Die WuWA ist eine Abkürzung von „Wohnung- und Werkraumausstellung“, die 1929 in Breslau organisiert wurde. Um der Wohnungsnot der 1920er Jahre entgegenzuwirken, haben die Architekten der verschiedenen Werkbundabteilungen ein Angebot von günstigen, kleinen oder mittleren Wohnungen vorgeschlagen, die damals als „Existenzminimum“ bezeichnet wurden und sie im Rahmen der einzelnen Ausstellungen präsentiert. Innerhalb von fünf Jahren, von 1927 bis 1932, entstanden in Europa sechs Mustersiedlungen, die von den herkömmlichen Werkbundabteilungen erbaut wurden: in Stuttgart (1927, Siedlung „Weissenhof“), in Brünn (1928, Siedlung „Nowy Dom“), in Breslau (1929, Siedlung „WuWA“), in Zürich (1931, Siedlung „Neubrühl“), in Prag (1932, Siedlung „Baba“) und in Wien (1932, Siedlung „Lainz“).

Katowice: Kultur und Klima statt Kohle

2026-04-14T19:50:56+02:003. Oktober 2018|Kategorien: Reise|Tags: , , |

Gleich neben dem Schlesischen Museum und der Kulturzone befindet sich ein weiteres Symbol von Kattowitz – die monumentale Veranstaltungshalle „Spodek“-. Diese Perle der modernistischen Architektur verweist mit seiner Form und seinem Namen auf ein Raumschiff. „Spodek“ wurde in den 1960er Jahren auf einer ehemaligen Bergwerkshalde errichtet, als die kommunistischen Behörden Oberschlesien zu einem Zeichen des neuen Polens machen wollten. Sowohl aus der Nähe als auch aus der Ferne sieht die Halle tatsächlich wie ein UFO aus. Enge Begegnungen mit der paranormalen Realität in der Nähe sind nicht ausgeschlossen!

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