Ob ‚Wandern, Trekking, Radfahren oder Fernreisen. Wir haben die Reisen meist selbst erlebt oder von Freunden empfohlen bekommen. Schwerpunkt sind die Reiseregionen Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz, Polen, Türkei, Mexiko, Ägypten Tschechien und die Niederlande.

Surus kehrt zurück nach Cartagena

2026-01-22T10:38:16+01:006. September 2025|Kategorien: Reise|Tags: |

Der Elesant von Surus kehrt zurück nach Cartagena. Ein Albtraum ist, abgesehen von seiner psychologischen Wirkung für die mentale Gesundheit, meistens nicht gerade angenehm. Wer aber von einem Nachtmahr in Gestalt eines Elefanten träumt und sich gerade in Spanien in der Region Murcia aufhält, warum auch immer, kann beruhigt sein: Neben der Auswirkung auf sein Seelenheil bekommt er auch noch einen praktischen Hinweis auf die charmante Stadt Cartagena, die den meisten deutschen Urlaubern noch nahezu unbekannt erscheint. Was das mit Elefanten zu tun hat fragen sie völlig zu Recht? Immer schön langsam, denn hier in Cartagena ist es selbst im Spätsommer durch die hohe Luftfeuchtigkeit noch richtig heiß, Temperaturen über 30 Grad Celsius keine Seltenheit.

Wasserturm Lüneburg mit tollem Konzept und beste Fernsicht

2026-02-09T18:24:17+01:002. September 2025|Kategorien: Reise|Tags: , , |

Der Wasserturm Lüneburg ist eines der eindrucksvollsten Wahrzeichen der Stadt und ein echtes Highlight für Besucher. Er erhebt sich am Rand der historischen Altstadt und erzählt von der industriellen Vergangenheit Lüneburgs – und das mit richtig guter Aussicht. Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, versorgte der Turm die Stadt jahrzehntelang mit Trinkwasser. Heute ist er liebevoll restauriert und ein Ort, an dem Geschichte lebendig wird. Wer die Stufen bis zur Aussichtsplattform erklimmt, wird belohnt: Von oben eröffnet sich ein weiter Blick über die roten Dächer der Altstadt, die Heide und bei klarer Sicht sogar bis nach Hamburg. Im Inneren erwarten Besucher spannende Ausstellungen zur Stadt- und Technikgeschichte sowie kleine Veranstaltungen und Führungen. Ob Kulturfan, Geschichtsinteressierte oder einfach nur neugierig – der Wasserturm Lüneburg ist ein lohnendes Ziel und verbindet Vergangenheit, Panorama und Atmosphäre auf ganz besondere Weise.

Klartext Verlag zeigt mit Kalender 2026 Schönheiten in Ruhrgebiet, Niederrhein und Sauerland

2026-03-14T19:24:44+01:0022. August 2025|Kategorien: Best Ager, Bücher, Reise, Schlösser und Burgen|Tags: |

Bildgewaltige Impressionen für das Jahr 2025 bieten die Kalender aus dem Klartext Verlag. Regionale Ansichten, weite Landschaften, schöne Panoramen. In jedem Monat wartet ein erstklassiges Bild auf die Betrachter*innen und zeigt die schönsten Seiten vom Ruhrgebiet, tauchen Sie ab in die Schönheit einer besonderen Region!

Die Reichsstadt Nürnberg als Zentrum der Globalisierung

2026-01-22T19:27:18+01:006. August 2025|Kategorien: Reise|Tags: , |

Die Reichsstadt Nürnberg als Zentrum der Globalisierung. Die Bedeutung Nürnbergs für das Heilige Römische Reich war erheblich, seit dem Hochmittelalter förderten Herrscher die Stadt. Die prosperierende Handelsmetropole entrichtete hohe Steuerabgaben und profitierte im Gegenzug von kaiserlichen Privilegien. Mit den regelmäßigen Aufenthalten des Königshofs und den ab 1356 in Nürnberg stattfindenden Reichstagen kamen einflussreiche Persönlichkeiten in die Stadt. Seit 1424 wurden auf Geheiß Kaiser Sigismunds die Reichskleinodien – die Reliquien und der Krönungsschatz der römischdeutschen Könige – dauerhaft hier verwahrt. Mit Albrecht Dürer lebte außerdem einer der wenigen, neben Leonardo da Vinci schon damals international bekannten Künstler Europas in der Reichsstadt. Die Globalisierung brachte Wissen und Waren und damit Reichtum und Wohlstand nach Europa – aber nicht für alle: Nürnberger Geschäftsleute betrieben Minen in Übersee, beuteten die dort einheimische Bevölkerung aus, beteiligten sich am transatlantischen Versklavungshandel und an der Kolonisierung Amerikas. An der Ostküste Afrikas und in Indien führten sie zusammen mit den Portugiesen blutige Wirtschaftskriege. Die Ausstellung thematisiert auch diese dunklen Seiten der globalen Vernetzung. Neue Sichtweisen und Erkenntnisse rücken die hochkarätigen Leihgaben sowie Werke aus dem eigenen Bestand in ein neues Licht. Sie veranschaulichen Nürnbergs entscheidende Rolle im Zusammenwachsen der Welt, dokumentieren das sich schnell und weiträumig ausbreitende Wissen, bringen das damalige globale Denken und Handeln der Menschen näher und regen zum Nachdenken über die globale Situation der Gegenwart an. Kaum ein Thema polarisiert so wie die Globalisierung. Ist die weltweite Vernetzung eher Fluch oder Segen, bringt sie der Menschheit mehr Vor- oder Nachteile?

Goslar – Herz des Harzes: alt und modern

2026-02-17T17:30:11+01:0029. Juli 2025|Kategorien: Reise|Tags: , , , , , , |

Spaziert man durch die Altstadt von Goslar, fühlt man sich streckenweise in eine anderen Zeit versetzt. Zu den Sehenswürdigkeiten des im niedersächsischen Teil des Harzes gelegenen Goslar zählen u.a. der Alte Markt, Kaiserpfalz und Pfalzbezirk, Bergwerk Rammelsberg, Rathaus, Huldigungssaal, Siemenshaus. Traditionell am 3. Adventswochenende feiert das ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg den „Weihnachtlichen Rammelsberg“.

100 Jahre Bauhaus Dessau und kein bisschen altmodisch

2026-01-22T19:28:43+01:0026. Juli 2025|Kategorien: Reise, Schlösser und Burgen|Tags: , , , , |

Im Jahr 1925 übersiedelte das Bauhaus aus dem konservativen thüringischen Weimar nach Dessau, die aufstrebende Stadt im Osten des damaligen Freistaates Anhalt. Ende 1926 bezogen die Studierenden mit ihren Meistern das am Stadtrand neu errichtete Bauhausgebäude. Zwei Daten, die mit einem Jubiläum gefeiert werden: „An die Substanz. Bauhaus Dessau 100!“ Die Zeiten des grellen, auch bewusst provozierenden Studententrubels sind Geschichte. Heute bevölkern Besucher jenes Gebäude, das als das gebaute Manifest der Bauhaus-Ideen gilt. Das sind vor allem Touristen aus aller Welt, die Mitarbeitenden der Stiftung Bauhaus Dessau, auch ein paar Studierende der Hochschule Anhalt und Design-Experten auf Pilgerreise. Der Atem des Aufbruchs blieb Dennoch weht der Atem jenes Aufbruchs vor einhundert Jahren durch die Räume des Hauses, das der Architekt Walter Gropius für den neuen Standort, der von ihm 1919 in Weimar gegründeten Ausbildungsstätte entwarf. Nach der Fertigstellung im Dezember 2026 zog Leben ein. Leben der besonderen Art. Ausbilden hieß hier immer auch Ausbrechen: aus verschnörkeltem kaiserzeitlichem Stil-Erbe, aus der Geringschätzung von Industrie-Anmutung, aus handwerklichem und akademischem Korsett – Think Tank würde man heute dazu sagen. Das Bauhausgebäude ist Ausstellungsstück und Ausstellungsort, Veranstaltungsraum und Veranstaltungsthema gleichermaßen. Es ist kein Museum und doch kann man es besichtigen. Zu sehen gibt es vieles, was inzwischen längst Alltag ist, aber damals revolutionär war: Einbauschränke als Raumteiler, Säulen aus Eisenbeton und Fußböden aus Steinholzestrich, Leuchten mit sichtbaren Lampen, Möbel ohne Ornamente, farblich intensive Wand-Anstriche…

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