• Quedlinburg: Hier regierten 866 Jahre lang Frauen

    Wer Quedlinburg besucht, sollte Zeit mitbringen. Zeit zum Schauen, Staunen und gelegentlich auch zum Innehalten. Denn die UNESCO-Welterbestadt im Harz ist kein Ort, den man einfach von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten durchläuft. Quedlinburg ist selbst die Sehenswürdigkeit: ein mittelalterlicher Stadtgrundriss, enge Gassen, Plätze und rund 2100 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten. Dazu kommen ein Schlossberg, eine romanische Stiftskirche, ein kostbarer Domschatz, der Münzenberg – und eine Geschichte, in der ungewöhnlich viele Frauen das Sagen hatten. Seit dem 3. Oktober 2026 gibt es einen neuen Grund, nach Quedlinburg zu reisen: Das Schlossmuseum auf dem Stiftsberg öffnet nach sieben Jahren umfassender Sanierung und Neugestaltung wieder. Mehr als 300 Exponate, historische Räume und moderne multimediale Vermittlung erzählen die Geschichte von Stift und Stadt. Besonders im Mittelpunkt stehen jene Frauen, die hier über Jahrhunderte lebten und herrschten. Über Jahrhunderte lebten auf dem Stiftsberg hochadelige Frauen, die nicht nur geistliche Aufgaben übernahmen, sondern auch weltliche Macht ausübten.

  • Lingen.Niedersachsen Kivelinge

    Kievelinge in Lingen, Blaudruck in Einbeck, Rattenfänger in Hameln und Teezeremonie in Leer

    Das Land Niedersachsen zeigt eine große Bandbreite des Immateriellen Kulturerbes der Unesco: vom Tee-Ritual über Textilkunst bis zum historischen Bürgerfest. Das Besondere ist, dass diese Traditionen keine Museumsstücke sind – sie werden bis heute von Menschen gelebt, weitergegeben und immer wieder neu gestaltet.

  • © Elke Petra Thonke/kanon Verlag

    Manfred Krug: Ich habe nicht viel erwartet. Tagebücher 2002 – 2004.

    Manfred Krug konnte schimpfen, staunen, lachen und sich herrlich über die Welt ärgern. Vor allem aber konnte er schreiben. Mit „Ich habe nicht viel erwartet. Tagebücher 2002–2004“ erscheint am 17. September 2026 der vierte und letzte Tagebuchband des 2016 verstorbenen Schauspielers, Sängers und Autors. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen hat ihn erneut Krista Maria Schädlich. Und wieder ist es dieser unverwechselbare Krug-Ton, der den Leser sofort packt: lakonisch, witzig, manchmal grantig, gelegentlich böse – aber fast immer hellwach. Krug beobachtet seine Umgebung mit dem Blick eines Schauspielers und der Genauigkeit eines Chronisten. Aus scheinbar banalen Alltagsszenen werden kleine Geschichten.

  • Nürnberg
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  • Der Beginn der Ausstellung

Die Reichsstadt Nürnberg als Zentrum der Globalisierung

Die Reichsstadt Nürnberg als Zentrum der Globalisierung. Die Bedeutung Nürnbergs für das Heilige Römische Reich war erheblich, seit dem Hochmittelalter förderten Herrscher die Stadt. Die prosperierende Handelsmetropole entrichtete hohe Steuerabgaben und profitierte im Gegenzug von kaiserlichen Privilegien. Mit den regelmäßigen Aufenthalten des Königshofs und den ab 1356 in Nürnberg stattfindenden Reichstagen kamen einflussreiche Persönlichkeiten in die Stadt. Seit 1424 wurden auf Geheiß Kaiser Sigismunds die Reichskleinodien – die Reliquien und der Krönungsschatz der römischdeutschen Könige – dauerhaft hier verwahrt. Mit Albrecht Dürer lebte außerdem einer der wenigen, neben Leonardo da Vinci schon damals international bekannten Künstler Europas in der Reichsstadt. Die Globalisierung brachte Wissen und Waren und damit Reichtum und Wohlstand nach Europa – aber nicht für alle: Nürnberger Geschäftsleute betrieben Minen in Übersee, beuteten die dort einheimische Bevölkerung aus, beteiligten sich am transatlantischen Versklavungshandel und an der Kolonisierung Amerikas. An der Ostküste Afrikas und in Indien führten sie zusammen mit den Portugiesen blutige Wirtschaftskriege. Die Ausstellung thematisiert auch diese dunklen Seiten der globalen Vernetzung. Neue Sichtweisen und Erkenntnisse rücken die hochkarätigen Leihgaben sowie Werke aus dem eigenen Bestand in ein neues Licht. Sie veranschaulichen Nürnbergs entscheidende Rolle im Zusammenwachsen der Welt, dokumentieren das sich schnell und weiträumig ausbreitende Wissen, bringen das damalige globale Denken und Handeln der Menschen näher und regen zum Nachdenken über die globale Situation der Gegenwart an. Kaum ein Thema polarisiert so wie die Globalisierung. Ist die weltweite Vernetzung eher Fluch oder Segen, bringt sie der Menschheit mehr Vor- oder Nachteile?

  • NS Edelweiss inmitten des Mosel-Weinanbaugebietes Riol
  • Speisen Restaurant Edelweiss
  • Thurgau.MoselEdelweiss
  • Blick von der Reichsburg cochem auf cochem

Mit Thurgau Travel Rhein, Saar und Mosel erleben

Die Flusskreuzfahrt mit MS Edelweiss von Thurgau Travel glänzt durch einzigartige Mosel-und Rhein-Panoramen, Einblicke in die Arbeit der Winzer und majestätische Burgen. Besucht werden u.a. Cochem mit der Reichsburg, Trier, das "Rom des Nordens", und Luxemburg. Vor allem aber überzeugt das team von MS Edelweiss mit kulinarischen Höhenflügen und charmanter Gastfreundschaft die Passagiere der Flusskreuzfahrt "Gruene Idylle auf Saar, Mosel und Rhein". Start und Ziel der Reise st Basel in der Schweiz.

  • Goslar.Harz.2019
  • Goslar Harz
  • Harz.Goslar Altstadt NiedersachsenHarz.Goslar
  • Rammelsberg Goslar Besucherbergwerk
  • Goslar.Harz UNESCO Fachwerk

Goslar – Herz des Harzes: alt und modern

Spaziert man durch die Altstadt von Goslar, fühlt man sich streckenweise in eine anderen Zeit versetzt. Zu den Sehenswürdigkeiten des im niedersächsischen Teil des Harzes gelegenen Goslar zählen u.a. der Alte Markt, Kaiserpfalz und Pfalzbezirk, Bergwerk Rammelsberg, Rathaus, Huldigungssaal, Siemenshaus. Traditionell am 3. Adventswochenende feiert das ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg den „Weihnachtlichen Rammelsberg“.

  • Bauhaus Dessau Dessau-Bauhaus Sachsen- Anhalt Gartenreich Dessau Wörlitz
  • Schloss Oranienbaum war der Sommersitz der Fürstin Henriette Catharina, Gemahlin des Fürsten Johann Georg II. von Anhalt-Dessau.
  • Schloss Wörlitz ist ein Meisterwerk des Klassizismus
  • Dessau.Bauhaus.Wörlitz Meisterhäuser
  • Dessau.Kornhaus Bauhaus UNESCO Weltkulturerbe

100 Jahre Bauhaus Dessau und kein bisschen altmodisch

Im Jahr 1925 übersiedelte das Bauhaus aus dem konservativen thüringischen Weimar nach Dessau, die aufstrebende Stadt im Osten des damaligen Freistaates Anhalt. Ende 1926 bezogen die Studierenden mit ihren Meistern das am Stadtrand neu errichtete Bauhausgebäude. Zwei Daten, die mit einem Jubiläum gefeiert werden: „An die Substanz. Bauhaus Dessau 100!“ Die Zeiten des grellen, auch bewusst provozierenden Studententrubels sind Geschichte. Heute bevölkern Besucher jenes Gebäude, das als das gebaute Manifest der Bauhaus-Ideen gilt. Das sind vor allem Touristen aus aller Welt, die Mitarbeitenden der Stiftung Bauhaus Dessau, auch ein paar Studierende der Hochschule Anhalt und Design-Experten auf Pilgerreise. Der Atem des Aufbruchs blieb Dennoch weht der Atem jenes Aufbruchs vor einhundert Jahren durch die Räume des Hauses, das der Architekt Walter Gropius für den neuen Standort, der von ihm 1919 in Weimar gegründeten Ausbildungsstätte entwarf. Nach der Fertigstellung im Dezember 2026 zog Leben ein. Leben der besonderen Art. Ausbilden hieß hier immer auch Ausbrechen: aus verschnörkeltem kaiserzeitlichem Stil-Erbe, aus der Geringschätzung von Industrie-Anmutung, aus handwerklichem und akademischem Korsett – Think Tank würde man heute dazu sagen. Das Bauhausgebäude ist Ausstellungsstück und Ausstellungsort, Veranstaltungsraum und Veranstaltungsthema gleichermaßen. Es ist kein Museum und doch kann man es besichtigen. Zu sehen gibt es vieles, was inzwischen längst Alltag ist, aber damals revolutionär war: Einbauschränke als Raumteiler, Säulen aus Eisenbeton und Fußböden aus Steinholzestrich, Leuchten mit sichtbaren Lampen, Möbel ohne Ornamente, farblich intensive Wand-Anstriche…

  • Denkmal von Großherzogin Charlotte von Luxemburg auf dem Clairefontaine-Platz, Foto: D. Weirauch
  • Luxemburg Stadt
  • Ein Besuch in der Patisserie Oberweis gehört zu einem Luxemburg-Besuch
  • Luxemburg Stadt
  • Geniale Architektur Luxemburg

Luxemburg – Die Puppenstube Europas

Im Herzen Europas gelegen, mit Grenzen zu Belgien, Frankreich und Deutschland, vereint Luxemburg verschiedene kulturelle Einflüsse zu einem fantastischen Erlebnis. Luxemburg-Stadt ist Landeshauptstadt und europäische Hauptstadt zugleich. Mit ihrer tausendjährigen Geschichte zieht sie Besucherinnen und Besucher in ihren Bann. Zusammen mit den fünf Urlaubsregionen des Landes und ihren jeweils einmaligen Landschaftsbildern ist das einzige Großherzogtum der Welt ein charmantes und überraschendes Reiseziel. Erlebnisschwerpunkte sind u.a. City Trips, zeitgenössische Kultur, historische Schlösser, Wander- und Radtouren, Mountainbiking, Gastronomie und Weintourismus. Gute Verkehrsverbindungen zu Europas Städten, ein sicheres politisches Umfeld, eine außergewöhnlich hohe Lebensqualität, landesweit kostenloser öffentlicher Transport sowie Mehrsprachigkeit und Offenheit kennzeichnen das tägliche Leben und prägen die besondere Gastfreundschaft der Luxemburger und all jener, die Luxemburg ihr Zuhause nennen.

  • Cover Südengland Jörg Berghoff

Von Kent bis Cornwall Reisebildband „Secret Places Südengland“ von Jörg Berghoff

Traumhafte Strände, atemberaubende Landschaften, pittoreske Dörfer und ein reiches kulturelles Erbe, die zwölf Grafschaften zwischen Cornwall und Kent gehören zu den beliebtesten Reisezielen in Großbritannien. Dieser Band führt zu den versteckten Perlen Südenglands abseits des touristischen Trubels. Vom verschlafenen Fischerdörfchen über märchenhafte Wälder, wilde Cottage-Gärten und einsame Buchten: Im Reisebildband „Secret Places Südengland“ (ISBN 978-3-7343-3085-8 € 27,99) von Jörg Berghoff erfahren sie, wo man den Süden Englands in seinem ursprünglichen Charme neu entdecken kann.

Wie Kunst auf den Wandel der Arbeitswelt reagierte

Schöne neue Arbeitswelt. Traum und Trauma der Moderne. Das LVR-Landesmuseum Bonn zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler der Moderne auf den Wandel der Arbeitswelt reagierten – und was uns heute bewegt.  Die Welt der Arbeit ist im Umbruch. Vertraute Berufsbilder verändern sich in rasantem Tempo. Eine vergleichbare Dynamik erlebte die Gesellschaft im frühen 20. Jahrhundert, als technologische Innovationen und soziale Verschiebungen tiefgreifende Veränderungen mit sich brachten. Entdecken Sie, wie Künstlerinnen und Künstler dieser Zeit auf die neuen Herausforderungen reagierten, soziale Ungerechtigkeiten anprangerten und Visionen einer zukünftigen Gesellschaft entwarfen – und wie überraschend aktuell viele dieser Fragen bis heute geblieben sind.

  • FAGUS Bauhaus Niedersachsen
  • Niedersachsen Bauhaus (13)
  • Bauhaus Celle Niedersachsen
  • Celle Niedersachsen

Orte der Moderne in Niedersachsen

Kennt ihr die Orte der Moderne in Nioedersachsen ? Die Verknüpfung zwischen dem Land Niedersachsen, dem Bauhaus und seinen Protagonisten reichen weit über Walter Gropius’ Frühwerk Fagus-Werk in Alfeld hinaus. Beispielhaft sind die Gebäude von Otto Haesler in Celle, die obertägigen Bauten am Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar und das Heizkraftwerk in Wolfsburg. Auch das meistverkaufte Bauhausprodukt - die Bauhaustapete - hat seine Wurzeln in Niedersachsen.

  • PalacesulislawSchlosshotel.OppelnerLand
  • PalacesulislawSchlosshotel.OppelnerLand Rose
  • PalacesulislawSchlosshotel.OppelnerLand

Schlosshotel Sulislaw mit Porzellansammlung

Gastfreundschaft im noblen Schlosshotel SulislawZülzhoff. Der einstige Adelssitz wurde in ein weitläufiges Hotel- resort verwandelt.Das Schloss Zülzhoff (polnisch Pałac w Sulisławiu) im Ort Sulisław in der Gmina Grodków (Grottkau) in der polnischen Woiwodschaft Opole wird heute als Schlosshotel genutzt.

  • Harlingen.Niederlande
  • MSHamburg plantours
  • Helgoland
  • Hamburg bei der Einfahrt in den Hafen von Harlingen(23)
  • Palmgarten nach Renovierung MS Hamburg 28.05.2020_4

Mit MS Hamburg unterwegs zu Nordsee-Inseln und nach Friesland

Einfachraus.eu war auf der MS Hamburg von Plantours zu Gast. Vom 25. bis 30. Juni 2024 hieß es „Ahoi Nordsee Inseln und Friesland mit dem kleinsten Kreuzfahrtschiff Deutschlands“. Klein und fein. Komfortabel und leger. Individuell und kommunikativ. International und deutschsprachig. Weltoffen und gleichfalls privat. Das alles ist MS HAMBURG! Mit höchstens 400 Gästen an Bord, ist das 1997 in Dienst gestellte Schiff an der richtigen Stelle klein, um dort groß zu sein, wo es drauf ankommt: Auf Routen, die den großen Schiffen versperrt bleiben. Das Schiff hat eine Länge von etwa 144 Metern und eine Breite von rund 21 Metern.

  • Schweiz.Barry.Hund
  • Schweiz.Barry.Hund
  • Bernhardine Schweiz Barryland
  • Schweiz
  • Alexandra liebt "ihre" Benrhardiner

Mit dem Bernhardiner auf Bergtour in der Schweiz

Walking with St. Bernhard, Wandern mit Bernhardinern. Sommerwandern online bestellen Im Juli und August bieten wir geübten Wanderinnen und Wanderern sportliche Touren in der Umgebung des Hospizes an – samt einem aussergewöhnlichen Panorama auf 2400 m H. Dabei erkunden Sie rund zwei Stunden lang die Gegend des Grossen Sankt-Bernhard-Passes in Begleitung der mythischen Bernhardinerhunde und ihrer Betreuer.