Ein besonderes Refugium: Stahnsdorfer Südwestkirchhof
Der Stahnsdorfer Südwestkirchhof vereint Grabmalkunst und Berliner Kulturgeschichte des 19. / 20. und 21. Jahrhunderts in einzigartiger Weise. Die Harmonie zwischen Langschaftsgestaltung und monumentaler Grabmalkunst hat den Südwestkirchhof Stahnsdorf neben der Toteninsel Venedig oder dem Winer Zentralfriedhof zu den bedeutenden Friedhöfen Europas werden lassen. Mehr als 135.000 Tote sind in Stahnsdorf besttatet, darunter Werner von Siemens, Gustav Langenscheidt, Engelbert Humperdinck oder Manfred Krug und Dieter Thomas Heck. Bei der Friedhofsführung wandeln die Besucher durch einen Garten der Toten und hören dabei Berichte und Anekdoten aus dem Leben berühmter Toter sowie Erklärungen zur Friedhofsarchitektur und Grabsymbolik. Auch ein Blick in die große und kleine norwegische Holzkirche wird ermöglicht. Sie wurde in den letzten Jahren aufwendig mit Fördermitteln der Bundesregierung restauriert.
Boeing am Boden
Noch mehr Pfuscharbeit kann man sich bei einem namhaften Weltunternehmen kaum vorstellen – bei Boeing aber, dem einen von nur zwei Riesen dieser Branche, ist die erschreckende Realität. Deshalb auch geht der amerikanische Flugzeughersteller regelrecht [...]
Romantische Straße zu Fuß entdecken
Zu den zehn liebsten Hobbys der Deutschen gehört, mancher mag überrascht sein, das Wandern. Dabei liegt diese Freizeitbeschäftigung seit mehreren Jahren im Trend, legt sie doch ihr einstmals angestaubtes Filzhut-Image ab und erreicht sogar jüngere [...]
Industriekultur im Finowtal
Die Pionierzeit der deutschen Industrialisierung hat gerade auch im Barnimer Finowtal ihre Zeugnisse hinterlassen. Zu erwähnen sind die Papierfabrik Wolfswinkel, die Messingwerksiedlung, der Finower Wasserturm, die „Teufelsbrücke“, das einst modernste Elektrizitätswerk Europas, der Eberswalder Hafenkran [...]
Neues von der Ahlen Wurscht
Nicht nur die Nordhessen schwören auf die Ahle Wurscht. Die in der Grimmheimat rund um Kassel hergestellte Dauerwurst aus schlachtfrischem Schweinefleisch hat längst ihren Siegeszug bis nach Berlin angetreten. Für uns ist die Wurst, die [...]
„Posen zum halben Preis“ im Internet
Touristische Reisen in Polen sind noch nicht möglich, aber das Nachbarland geht kreativ mit der Situation um. Hier ein Beispiel: So verlegt Poznań (Posen) sein traditionelles „Wochenende zum halben Preis“ in diesem Jahr ins Internet [...]
Corona, Lepra, Pest: Seuchen auf Reise
Seuchen sind unberechenbar. Und das gilt für jeden auch nur denkbaren Aspekt. Sie kündigen sich nicht an, aber verbreiten sich rasend schnell. Dass sie selbst hochmoderne, industrialisierte Gesellschaften weltweit (!) in größte Gefahr bringen könnten [...]
Die Holzkirche auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf
Unlängst wurde ich gefragt, wo es denn ausser der Kirche Wang im Riesengebirge und in Stiege (Oberharz) noch Holzkirchen nach norwegischem Vorbild gibt. Die Antwort ist einfach für uns: vor unserer Haustür auf dem Stahnsdorfer [...]
Emil Krebs – das Sprachgenie
Er lebte von 1867 bis 1930 und war von 1893 bis zu seinem Tode Mitarbeiter des Auswärtigen Amts und davon von 1893 bis 1917 als Dolmetscher und Übersetzer (ab 1901 Chefdolmetscher) an der Deutschen Kaiserlichen Gesandtschaft in Peking. Er konnte in 68 Sprachen kommunizieren und war nach seiner Rückkehr nach Deutschland in der Lage, im Amt aus über 40 Sprachen ins Deutsche zu übersetzen. Seine Privatbibliothek mit Schriften in 111 Sprachen erwarb 1932 die Nationalbibliothek der Vereinigten Staaten von Amerika (Congress Bibliothek Washington D.C.). Sein 1930 entnommenes, gut präpariertes Gehirn wurde 2004 von der Hirnforscherin Prof. Dr. Katrin Amunts, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf erneut untersucht.
Griechenlands Kanal von Korinth
Der Kanal von Korinth verbindet seit 1893 den Korinthischen mit dem Saronischen Golf. Gewaltig ist der Anblick von der 45 Meter über dem Wasser gelegenen Straßenbrücke aus. Schlepper ziehen Schiffe mit Lotsen an Bord über die sechs Kilometer lange Wasserstraße, die den Besatzungen die Umrundung des Peloponnes erspart.
Ein Schwimmbad unter dem Kirchsaal
Die Kirche des Diakonissen-Mutterhauses Neuvandsburg in Sachsen-Anhalt überrascht: Unter ihrem Kirchsaal befindet sich ein Schwimmbecken. Das ist allerdings nur eine der architektonischen Besonderheiten am Bauwerk. einfachraus.eu war dort...
Dresdens Bilderschätze strahlen wieder
Da haben die Denkmalschützer aber beide Augen zugedrückt. Solch eine Werbung auf dem Semperbau des Zwinger. Ungläubig kam ich aus dem Staunen gestern abend nicht mehr heraus. Was ist das ? Anlässlich der Eröffnung des [...]













































