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Ausstellung „Versöhnung für Europa“ im Roten Rathaus in Berlin
Der Brief gilt als Sternstunde der Kierchengeschichte. Nur 20 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs hatten sich die katholischen Bischöfe Polens mit einem bewegenden Versöhnungsbrief an ihre ost- und westdeutschen Amtsbrüder gewandt. Kurz vor der 1000-Jahr-Feier der Christianisierung Polens riefen sie am 18. November 1965 mit dem berühmten Satz „Wir vergeben und bitten um Vergebung“ zur Versöhnung auf. Mit einem Antwortschreiben gingen die deutschen Bischöfe darauf ein. Zusammen mit der Ostdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland legten die Kirchenleute damit eine Grundlage für die Aussöhnung beider Völker.




