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Die Moderne in Halle/Saale

Von |2023-08-01T21:09:12+02:0020. Mai 2019|Reise|

Die Großgarage Süd in Halle, errichtet 1928 von Bauingenieur und Bauunternehmer Walter Tutenberg, zählt zu den ältesten Parkhäusern Deutschlands. Es ist ein herausragendes Beispiel des Neuen Bauens, das der Architektur seiner Zeit weit voraus war. Das Gebäude aus Glas, Stahl und Beton zeichnete sich insbesondere durch die effiziente Ausnutzung und Funktionalität aus. Symbolisch stand es für eine neue, mobile Gesellschaft und die damals boomende Automobilindustrie.

Besucherbergwerke im Erzgebirge

Von |2026-07-13T11:35:42+02:007. Dezember 2018|Reise|

Besuch im Erzgebirge, entlang der Silberstraße: Über 800 Jahre Bergbaugeschichte, bedeutende Erzfunde, die Entdeckung neuer Elemente, wissenschaftliche Pionierleistungen und besondere Ausstellungsobjekte – viele der Ursprünge der Montanregion spielten sich sprichwörtlich im Verborgenen ab. Noch heute sind es diese verborgenen Dinge, die zu entdecken, es besonders lohnt. Im Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří gibt es zahlreiche Orte, an denen man einen Blick in das versteckte Welterbe wagen kann.

Top five in Nürnberg

Von |2026-02-09T13:12:59+01:004. August 2018|Bücher|

Nürnberg – bei diesem Namen mag der eine an Bratwürstchen, Lebkuchen und den Christkindlesmarkt denken, der andere an die von den Nationalsozialisten missbrauchte „Stadt der Reichsparteitage“ und die strafrechtliche Verfolgung des NS Terrorregimes durch das Internationale Militärtribunal in den „Nürnberger Prozessen“. Wieder andere mögen den Namen der Stadt mit großen Gestalten der Kunst- und Kulturgeschichte verknüpfen: Albrecht Dürer, Veit Stoß oder Willibald Pirckheimer. Welches Image man auch mit Nürnberg verbindet: In der Realität ergibt sich ein sehr vielschichtiges Mosaik. Da ist die weltoffene Wirtschaftsmetropole mit hervorragender Infrastruktur, zukunftsfähigen Branchen und steter Innovationskraft; der Wissenschaftsstandort mit angesehenen Hochschulen und Forschungseinrichtungen; die Kulturstadt mit einer vielfältigen Museumslandschaft und einem Reigen attraktiver Veranstaltungen; die soziale Stadt mit vorbildlichen Projekten und Einrichtungen. Da ist die in zahlreichen internationalen Umfragen bestätigte hohe Lebensqualität, die rund 500 000 Einwohner genießen. Und da ist ein quicklebendiges Miteinander verschiedener Kulturen, die das Stadtbild ebenso prägen wie das harmonierende Nebeneinander von Historie und Moderne.

Burgenstrasse: Markgräfliches Opernhaus Bayreuth

Von |2026-06-21T12:41:20+02:0011. Juli 2018|Reise, Schlösser und Burgen|

Das 1748 eröffnete Markgräfliche Opernhaus gehört zu den prächtigsten Theatern Europas. 2012 wurde das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth als kulturelles Erbe der Menschheit in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen. Nach einer umfangreichen Restaurierung von 2012 bis 2018 richtete die Bayerische Schlösserverwaltung im benachbarten historischen Redoutenhaus nun eine neue Dauerausstellung ein, die im April dieses Jahres ihre Pforten öffnete und seitdem zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Beide Gebäude bilden nun eine Einheit und ermöglichen damit auch eine barrierefreie Erschließung des Opernhauses. Unter der Projektleitung von Dr. Cordula Mauß und Christa Röthle (Bayerische Schlösserverwaltung) entwickelten das Architekturbüro Sichau&Walter sowie das Gestalterbüro szenographie valentine koppenhöfer eine architektonische Formensprache, die bewusst Elemente barocker Opulenz in eine zeitgenössische Form transformiert. Goldene Wandbespannungen, Täfelungen aus geräucherter Eiche und ein zweigeschossiger verglaster Luftraum im Zentrum bilden – den einem Weltkulturerbe angemessenen – architektonischen Rahmen für die stimmig eingefügte Ausstellungsarchitektur. Diese steht unter dem Thema der Illusion als einem der Leitmotive der barocken Opernwelt und lässt die Besucherinnen und Besucher regelrecht in begehbare Bühnenbilder eintauchen. In diesem architektonischen Rahmen erhalten die Gäste des Museums unter anderem Einblicke in die Bayreuther Theaterlandschaft, in das Leben von Markgräfin Wilhelmine, die Architektur des Opernhauses sowie in die barocke Opernwelt. Die aufwändig gestalteten Ausstellungsräume mit ihren zahlreichen interaktiven Stationen, Modellen und Originalen machen Barocktheater mit allen Sinnen erlebbar. Das „Markgräfliche Opernhaus: Welterbe & Museum“ ist als Museum für Alle konzipiert. Deshalb fußt die Vermittlungsstrategie auf dem Mehr-Sinne-Prinzip und ist somit eine spannende Reise in die Welt des Barocktheaters für kleine und große Gäste sowie für Besucherinnen und Besucher mit oder ohne Beeinträchtigungen. So stehen zum Beispiel im Ausstellungsbereich eine Kinderspur, ein taktiles Leitsystem, eine musikalische Station mit Vibropad sowie Tast-, Geruchs- und Hörstationen zur Verfügung. Großer Beliebtheit erfreut sich die rekonstruierte Barockbühne, deren Technik die Besucherinnen und Besucher selbst ausprobieren dürfen. Weitere Informationen zum Markgräflichen Opernhaus sowie zu den Schlössern und Gärten in Bayreuth, sind hier zu finden: https://bayreuth-wilhelmine.de/

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