Die einstige Markgräfliche Residenz Ansbach
75 Jahre Ansbacher Rokoko-Festspiele - Im Jubiläumsjahr erwartet die Besucher der mittelfränkischen Regierungshauptstadt eine rauschende Sinnesreise zurück in die Epoche des „Wilden Markgrafen“
75 Jahre Ansbacher Rokoko-Festspiele - Im Jubiläumsjahr erwartet die Besucher der mittelfränkischen Regierungshauptstadt eine rauschende Sinnesreise zurück in die Epoche des „Wilden Markgrafen“
Architektonisch wirkt das Gebäude zunächst überraschend schlicht: Die rote Backsteinfassade erinnert eher an einen Zweckbau als an ein prachtvolles Opernhaus. Doch im Inneren revolutionierte Wagner die Theaterwelt. Der Zuschauerraum besitzt eine amphitheaterähnliche Form, nahezu alle Plätze bieten freie Sicht auf die Bühne. Besonders berühmt ist der versenkte Orchestergraben, der die Musiker unsichtbar macht und den Klang wie aus einer geheimnisvollen Quelle erscheinen lässt. Die besondere Holzarchitektur sorgt für eine außergewöhnliche Akustik. Die ersten Bayreuther Festspiele fanden 1876 mit der vollständigen Aufführung des „Ring des Nibelungen“ statt. Seitdem pilgern Musikliebhaber aus aller Welt auf den Grünen Hügel, um Wagners Werke wie „Parsifal“, „Tristan und Isolde“ oder den „Ring“ zu erleben
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Bayreuth bietet viel mehr als nur Richard Wagner und Opernfestspiele. Die oberfränkische Stadt war seit jeher geprägt von faszinierenden Frauen und ihren Visionen. Allen voran Markgräfin Wilhelmine, die maßgeblich an der Stadtentwicklung beteiligt war. Die Bayreutherinnen und Bayreuther haben ihr die Eremitage zu verdanken, genauso wie das Markgräfliche Opernhaus, das zu Ehren der Hochzeit ihrer Tochter gebaut wurde. Aber auch Cosima Wagner und Kaiserin Sissi haben dort ihre Spuren hinterlassen. Nicht zuletzt prägten in den vergangenen Jahren zahlreiche Frauen das Kultur- und Politgeschehen Bayreuths, als Festspielleiterin oder auch Oberbürgermeisterin. Bei der Stadtführung „Bayreuth und seine Frauen“ werden die Geschichten dieser spannenden und inspirierenden Frauen eindrucksvoll erzählt. Wer dann noch weiter in die Historie eintauchen möchte, lässt sich von Wilhelmine persönlich die Stadt zeigen und erfährt dabei so manches Geheimnis aus dem Leben der Markgräfin aus dem 18. Jahrhundert.
„Musik für die Augen“ verspricht Bayreuth in Franken noch bis [...]