Bedeutender Hopfen – Žatec soll Tschechiens UNESCO-Schätze ergänzen
Tschechien ist in den renommierten Listen der UNESCO bereits zahlreich vertreten und gehört, gemessen am Verhältnis der Fläche zur Einwohnerzahl, zu den Ländern mit den meisten Welterbestätten. Aktueller Anwärter für die Aufnahme in die Welterbeliste ist die Stadt Žatec und die Landschaft des Saazer Hopfens.
Was man 2021 in Thüringen erleben kann
Bundesgartenschau in Erfurt, Neun Jahrhunderte Jüdisches Leben in Thüringen, Neue Natur in Weimar und Meisterwerke in Gotha: das sind einige der Top 7 Themen für das Reiseland Thüringen in diesem Jahr. Im Tourismusjahr 2021 zeigt [...]
Zwei Jubiläen in Fürst Pücklers Branitz
Cottbus – Pyramiden wie im alten Ägypten Pyramiden erwartet man in Ägypten, aber nicht in Cottbus. Aber genau dort, im Branitzer Park, finden sich die beiden einzigen Erdpyramiden in Europa. Bauherr war Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785 – 1871), ja, der, nach dem die Eiscreme benannt wurde. 1838 bis 1840 war er in Ägypten und besuchte zahllose Pyramiden. Doch anders als in Ägypten ließ Pückler seine Pyramiden ab 1856 nicht aus Stein errichten, sondern aus Erde aufschütten. Dann wurde ein See angelegt, den man heute mit einem Kahn umrunden kann. Gizeh und der Nil standen Pate für die Pyramide im See, und Sakkara war Vorbild für die stufenförmige Landpyramide, die vier Jahre später gebaut wurde, da viel Aushub vorhanden war. Ein Grab in einer Erdpyramide war damals weltweit einmalig. Im Vergleich zur Cheops-Pyramide von Gizeh (139 Meter) sind die 13,50 Meter zwar mickrig, aber Pückler befahl noch zu Lebzeiten die chemische Zerstörung seines Körpers nach seinem Tod. So wurde das entnommene Herz mit Schwefelsäure übergossen und der Leichnam in ein mit Ätznatron durchtränktes Tuch in einen Metallsarg gelegt. Er fand sein Bestattungsvorhaben wohl schlicht standesgerecht: Als wäre er ein Pharao gewesen … (www.pueckler-museum.de)
Conrad Matschoß – Altmeister der Technikgeschichte
Am 7. Juni 2021 erinnern nicht nur Freunde der Industriekultur an Conrad Matschoss. Der Altmeister der deutschen Dampfmaschinengeschichtsschreibung wurde vor 150 Jahren geboren. Sein Grab befindet sich auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf am Rand von Berlin. [...]
Radisson Blu Hotel Rostock im neuen Look
Das Radisson Blu Hotel Rostock hat aus der Not eine Tugend gemacht und nutzt den Lockdown, um die Neugestaltung des renommierten Hauses jetzt abzuschließen. Um sich seinen Gästen im Sommer im komplett neuen Look präsentieren [...]
Corona: Deutschen Flughäfen bleibt die Luft weg
Den deutschen Flughäfen geht es, wie dem Einzelhandel oder den Hotels und Gaststätten wie auch weiteren Branchen, Corona-bedingt einfach dreckig. Nur hört man davon weniger, weil es eben nicht so viele gibt – obwohl sie [...]
Wo eine Burg und eine Kirche Seltenheitswert haben: Freckleben
Diesen kleinen Ort in Sachsen-Anhalt sollte man unbedingt besuchen: Freckleben, gelegen im Salzlandkreis, rund 50 Kilometer von Halle und 60 Kilometer von Magdeburg entfernt. Der kleine Ort am Rande von Aschersleben, rund 700 Einwohner, verfügt [...]
111 Orte in Amsterdam, die man gesehen haben muss
Die Fähren über „het IJ“ Amsterdam zeigt sich seinen Besuchern auf den ersten Blick meist von zwei Seiten: die pittoresk-putzige Stadtansicht mit ihren spitzgiebligen Grachtenhäusern hat ebenso zum weltweiten Ruhm der Stadt beigetragen wie das [...]
Boutiquehotel GUT Bardenhagen in der Lüneburger Heide
(unbezahlte Werbung) Urlaub in Deutschland ist dieses Jahr besonders angesagt: Die Lüneburger Heide lockt mit endlosen Wanderwegen und norddeutschem Charme. Eine bisher unentdeckte Hotelperle – 40 Minuten von Hamburg entfernt und umgeben von herrlicher Natur [...]
Silberstadt Freiberg – mehr als Geschichte
Schachtanlage "Alte Elisabeth" () i Schachtanlage "Alte Elisabeth" Historische Schachtanlage mit Bergschmiede, Betstube, Gebläsehaus, Maschinenhaus und Schachtgebäude Die Alte Elisabeth Fundgrube ist aber eigentlich gar nicht die Fundgrube. Der Schacht und die Übertageanlagen sind schon ziemlich modern und ersetzten erst Anfang des 19. Jahrhunderts den ursprünglichen, mehrfach abgesetzten Fundschacht. Die Förderung über mehrere Handhaspeln wurde einfach zu teuer. So bekam die "Fundgrube" einen neuen Schacht und gleich noch eine Dampfmaschine dazu. Die steht hier seit 1848 und ist heute noch funktionstüchtig. Die Anlage ist aber noch aus einem anderen Grund bemerkenswert: Es ist nämlich Sachsens ältestes Bergbaumuseum. Als man das vorletzte Mal den Erzabbau in Freiberg einstellte - 1913 nämlich - übergab die Bergbaugesellschaft der Himmelfahrt Fundgrube die Schächte Reiche Zeche und Alte Elisabeth als Lehr- und Besucherbergwerk an die Bergakademie. Alles, was man heute hier anschauen kann, steht (fast) noch so da, wie es 1913 verlassen wurde. Nur die Dampfmaschine wird heute mit Druckluft vorgeführt. Das Schwarzenberg-Gebläse gehört eigentlich in die Halsbrücker Hütte, bekam aber in dieser Zeit hier auf der Halde hinter dem Huthaus einen kleinen Neubau als ständigen Ausstellungsort. Seitdem sind unzählige Besucher durch die Übertageanlagen spaziert.
Warum man 2021 nach Polen reisen sollte
Polen gehört zu den Lieblingszielen vieler deutscher Urlauber. Längst fahren nicht nur sogenannte Heimwehtouristen in das schöne Nachbarland. Polen bietet viele Entdeckungen. Nicht nur die polnische Ostseeküste und Masuren werden ebenso wie Krakau und Breslau [...]
Alternativer Reiseführer macht Vorfreude auf Wrocław /Breslau
Für meine Familie ist Breslau (Wrocław) seit einigen Jahren ein lieb gewordenes Reiseziel. Für uns ist jeder Besuch weniger ein touristischer Tripp denn ein Ankommen in vertrautem Terrain. Obwohl wir die polnische Sprache nicht beherrschen, [...]

















































